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14.07.2017

18:06 Uhr

Fed-Vertreter Kaplan

Bilanzabbau könnte „schon im September“ starten

Der Präsident der Fed-Filiale von Dallas, Robert Kaplan, glaubt, dass die US-Notenbank „schon im September“ mit dem Bilanzabbau beginnen könnte. Kaplan wies zugleich auf die schwache Inflationsentwicklung hin.

Der Präsident der Filiale von Dallas wies auf die schwache Inflationsentwicklung hin und sprach sich gegen eine weitere Zinserhöhung aus, bevor es hier Fortschritte gebe. AP

Robert Kaplan

Der Präsident der Filiale von Dallas wies auf die schwache Inflationsentwicklung hin und sprach sich gegen eine weitere Zinserhöhung aus, bevor es hier Fortschritte gebe.

Mexiko StadtDie US-Notenbank könnte aus Sicht eines ihrer hochrangigen Vertreter bald mit dem Abbau der im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz beginnen. Die Fed könnte damit „schon im September“ starten, sagte der Präsident der Filiale von Dallas, Robert Kaplan, am Freitag auf einer Veranstaltung in Mexiko Stadt. Kaplan wies zugleich auf die schwache Inflationsentwicklung hin. Bevor es hier nicht Fortschritte gebe, sei er gegen eine weitere Zinserhöhung, bekräftigte er frühere Aussagen. Die Währungshüter hatten zuletzt im Juni den Schlüsselsatz um einen Viertelpunkt auf das jetzige Niveau von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben.

Durch den massiven Erwerb von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren zur Stützung der Konjunktur ist die Bilanzsumme der US-Zentralbank auf inzwischen 4,5 Billionen Dollar gestiegen. Im Jahr 2007 hatte sie noch bei rund 800 Milliarden Dollar gelegen. Fed-Chefin Janet Yellen sagte am Mittwoch in einer Anhörung vor Kongress-Abgeordneten, die Notenbank solle relativ bald in diesem Jahr mit dem Abbau beginnen. Bis 2022 könne wieder ein normales Niveau erreicht werden.

Von

rtr

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