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06.02.2017

08:40 Uhr

Finanzen persönlich – Matthias Schweighöfer

„Reich ist, wer genug gelacht hat“

VonKatharina Schneider

Sein erstes Geld hat Matthias Schweighöfer als Kinderdarsteller verdient. Inzwischen hat er eine eigene Produktionsfirma und setzt auf deren Aktien – und bald auch auf einen automatischen Staubsauger.

Nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur, Produzent und Musiker. dpa

Matthias Schweighöfer

Nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur, Produzent und Musiker.

FrankfurtEr zählt zweifellos zu den prominentesten deutschen Schauspielern. Aber Matthias Schweighöfer ist längst nicht mehr nur Filmstar, sondern glänzt als Multitalent. Eigentlich gibt es kaum ein Gebiet, auf dem sich der 35-Jährige noch nicht versucht hat. 2010 gab Schweighöfer sein Debüt als Kinoregisseur mit der romantischen Komödie „What a Man“. Mit Dan Maag zusammen betreibt er die Produktionsfirma Pantaleon Films. Außerdem hat er gemeinsam mit einigen Partnern schon vor acht Jahren das Modelabel „German Garment“ gegründet, im Februar wird seine neue Platte erscheinen, und natürlich hat Schweighöfer inzwischen auch seine eigene Wachsfigur bei Madame Tussauds in Berlin.

Name: Matthias Schweighöfer

Geburtstag: 11.03.1981

Beruf: Schauspieler, Regisseur, Produzent und Musiker

Was bedeutet Ihnen Geld?
Nicht so viel wie Liebe, Familie und meine Freunde - aber es hilft hier und da beim Glücklichsein.

Wann ist ein Mensch reich?
Wenn er im Leben genug gelacht hat.

Was ist Ihr wertvollster Besitz (auch immateriell)?
Meine Kinder - wobei ich sie nicht besitzen möchte, sondern einfach nur glücklich bin, dass wir uns gegenseitig haben.

Was war die teuerste Anschaffung in Ihrem Leben, abgesehen von Immobilien?
Das waren sicherlich die Verfilmungsrechte an einigen meiner Lieblingsromane.

So verteilt sich das Vermögen auf deutsche Haushalte

5. Perzentil – ärmste fünf Prozent

Bruttovermögen: 100 €
Nettovermögen: minus 3.000 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 7.500 €

Das 5. Perzentil bedeutet: Haushalte unter dieser Schwelle, gehören zu den ärmsten fünf Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

10. Perzentil

Bruttovermögen: 700 €
Nettovermögen: 0 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 9.600 €

Das 10. Perzentil bedeutet: Haushalte unter dieser Schwelle, gehören zu den ärmsten zehn Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

20. Perzentil

Bruttovermögen: 5.200 €
Nettovermögen: 2.400 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 14.300 €

Das 20. Perzentil bedeutet: Haushalte unter dieser Schwelle, gehören zu den ärmsten 20 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

30. Perzentil

Bruttovermögen: 14.200 €
Nettovermögen: 10.700 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 17.800 €

Das 30. Perzentil bedeutet: Haushalte unter dieser Schwelle, gehören zu den ärmsten 30 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

40. Perzentil

Bruttovermögen: 33.200 €
Nettovermögen: 27.100 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 21.100 €

Das 40. Perzentil bedeutet: Haushalte unter dieser Schwelle, gehören zu den ärmsten 40 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

50. Perzentil (Median)

Bruttovermögen: 77.200 €
Nettovermögen: 60.400 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 23.900 €

Der Median teilt Deutschland in zwei Hälften: Wer mehr hat, gehört zu reicheren Hälfte. Wer weniger hat, gehört zur ärmeren Hälfte. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

60. Perzentil

Bruttovermögen: 142.700 €
Nettovermögen: 111.900 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 27.800 €

Das 60. Perzentil bedeutet: Haushalte über dieser Schwelle, gehören zu den reichsten 40 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

70. Perzentil

Bruttovermögen: 216.100 €
Nettovermögen: 174.900 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 33.100 €

Das 70. Perzentil bedeutet: Haushalte über dieser Schwelle, gehören zu den reichsten 30 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

80. Perzentil

Bruttovermögen: 315.600 €
Nettovermögen: 274.700 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 39.600 €

Das 80. Perzentil bedeutet: Haushalte über dieser Schwelle, gehören zu den reichsten 20 Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

90. Perzentil

Bruttovermögen: 522.000 €
Nettovermögen: 468.000 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 50.300 €

Das 90. Perzentil bedeutet: Haushalte über dieser Schwelle, gehören zu den reichsten zehn Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

95. Perzentil - reichste fünf Prozent

Bruttovermögen: 816.500 €

Nettovermögen: 722.000 €
Jährliches Nettoeinkommen (Selbsteinschätzung): 60.000 €

Das 95. Perzentil bedeutet: Haushalte über dieser Schwelle, gehören zu den reichsten fünf Prozent in Deutschland. Quelle: Bundesbank, Daten beziehen sich auf das Jahr 2014.

Womit haben Sie Ihr erstes eigenes Geld verdient?
Ich kann mich tatsächlich lediglich an meine ersten kleinen Gagen als Kinderdarsteller erinnern. Davor war es wohl eher Taschengeld.

Wie haben Sie gelernt, mit Geld umzugehen?
Ich lerne es immer noch. Das ist wohl ein dynamischer, lebenslanger Prozess. Ich habe zum Glück früh gelernt, wie wichtig es ist, Partner zu haben.

Was war Ihre erste Geldanlage (nach dem Sparbuch)?
Ich habe früh angefangen, Unternehmen zu gründen. Pantaleon haben wir 2009 gegründet.

Wann haben Sie Ihre erste Aktie gekauft und welche?
Die Aktien der Pantaleon Entertainment AG sind tatsächlich die ersten Aktien in meinem Depot.

Verfolgen Sie eine klar definierte Strategie?
Lachen, weinen, tanzen.

Wem vertrauen Sie in der Geldanlage und warum?
Meinem Bauch, meinem Kopf und meinen Partnern.

Wäre eine Anlage über einen Robo-Advisor für Sie denkbar?
Ich plane in naher Zukunft die Anschaffung eines automatischen Staubsaugers. Das muss reichen.

Was war Ihre erfolgreichste Investition?
Die Firmengründung der Pantaleon Entertainment.

Was ist Ihre liebste Börsenweisheit oder Ihr liebstes Börsenzitat?
Willst du sein im Leben froh, pack dir Pantaleon ins Depot.

In der Serie „Finanzen persönlich“ stellt die Redaktion bekannte Köpfe und ihre Erfahrungen mit Geld und Finanzanlagen vor.

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