Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2014

16:12 Uhr

Folgen der Krim-Krise

Investoren ziehen Geld aus Russland ab

Wladimir Putin hat die Situation wohl bewusst in Kauf genommen, um Unabhängigkeit zu zeigen, nun spüren es die russischen Händler: Anleger ziehen massenhaft Geld ab. Eine Eskalation der Krise könnte die Lage verschärfen.

Der Rubel ist schon länger unter Druck, nun wird massenhaft Geld aus Russland abgezogen. Das dürften über fehlende Investitionen in die Infrastruktur auch die Menschen zu spüren bekommen. dpa

Der Rubel ist schon länger unter Druck, nun wird massenhaft Geld aus Russland abgezogen. Das dürften über fehlende Investitionen in die Infrastruktur auch die Menschen zu spüren bekommen.

MoskauUnternehmen und Banken ziehen angesichts der Krim-Krise massenhaft Geld aus Russland ab. Im ersten Quartal flossen 50,6 Milliarden Dollar ab, wie die Zentralbank am Dienstag in Russland mitteilte. Selbst im Fall einer Beruhigung des Konfliktes mit der Ukraine dürften Investoren in diesem Jahr bis zu 85 Milliarden Dollar aus dem Schwellenland abziehen, erwartet die Weltbank. Bei einer Eskalation könne sich die Summe auf bis zu 150 Milliarden Dollar erhöhen. Bereits vor dem Konflikt hatte die schwächelnde russische Wirtschaft mit einer Kapitalflucht im Zuge der strafferen US-Geldpolitik zu kämpfen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×