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07.04.2016

19:35 Uhr

Allianz-Fondstochter

Pimco verliert weiter Kundengelder

Schon im Februar zogen Anleger rund 600 Millionen US-Dollar von der Allianz-Fondstochter ab. Die Flucht geht offenbar weiter: Auch im März stiegen die Mittelabflüsse bei Pimco noch einmal deutlich an.

Gegründet wurde Pimco vom US-Starinvestor Bill Gross. Doch nach der Übernahme durch die Allianz kündigte Gross – laut Pimco per handgeschriebenem Zettel. Reuters

Gründer hat gekündigt

Gegründet wurde Pimco vom US-Starinvestor Bill Gross. Doch nach der Übernahme durch die Allianz kündigte Gross – laut Pimco per handgeschriebenem Zettel.

New YorkInvestoren haben auch im März beim Flaggschiff der Allianz -Fondstochter Pimco Geld abgezogen. Die Mittelabflüsse bei dem einstigen Vorzeige-Fonds Total Return beliefen sich auf 900 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Ende März verwaltete der Fonds rund 88 Milliarden Dollar. Im Februar waren 600 Millionen Dollar abgezogen worden.

Die Abflüsse beschleunigten sich, als Fonds-Gründer Bill Gross im September 2014 im Streit mit der Allianz-Führung das Handtuch warf. Laut Pimco hat Gross damals mit einem handgeschriebenen Zettel gekündigt. Im April 2015 hatte der Total Return seinen Status als weltgrößter Anleihefonds verloren. Der Fonds verwaltet seit August 2015 weniger als 100 Milliarden Dollar. Zu seinen besten Zeiten im April 2013 waren es noch 293 Milliarden gewesen.

Von

rtr

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