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02.03.2004

12:25 Uhr

Anleihestragegen sind optimistisch

Manager mögen Bonds aus Lateinamerika

Nach einem sehr guten Jahr an den Anleihemärkten der Schwellenländer bleibt Jean-Dominique Bütikofer auch für 2004 optimistisch.

HB/vwd FRANKFURT/M. Die kräftige Verringerung der Risikoaufschläge gegenüber US-Staatsanleihen habe aber einen größeren Teil der fundamentalen Verbesserungen und die guten Ergebnisse mancher Reformen in vielen aufstrebenden Ländern bereits vorweggenommen, meint der Experte von Julius Bär Asset Management. Mit dem JB Multibond- Emerging Bond Fund EUR B erwirtschaftete Bütikofer in zwölf Monaten einen Wertzuwachs von 29,57 %. Mit diesem Ergebnis führt er die Hitliste der Emerging- Markets-Rentenfonds an.

„Wir sind für dieses Jahr optimistisch“, sagt auch Fondsmanager Michael Discher-Remmlinger von der zum Allianz-Konzern gehörenden Fondsgesellschaft DIT. Er steuert den DIT-Emerging Markets Bond Fund, der mit einem Plus von 27,58 % den zweiten Rang belegt.

„Generell gehören Emerging- Markets-Anleihen unter Diversifikations- und Renditegesichtspunkten in jedes größere Rentenportfolio“, unterstreicht Thomas Portig, Leiter des Fondsanalyse-Teams der H.C.M. Capital Management AG. Beide genannten Produkte seien für den durch die Euro-Brille schauenden Anleger eine gute Wahl.

Kräftig profitiert haben beide Fonds von ihren Engagements in Lateinamerika, die auch weiterhin in den Portfolios am höchsten gewichtet ist. DIT-Mann Discher-Remmlinger favorisiert nach wie vor Brasilien. Nach der ausgezeichneten Entwicklung brasilianischer Anleihen hat sein Kollege Bütikofer in Brasilien teilweise Gewinne mitgenommen. „In Lateinamerika bevorzugen wir derzeit kleinere Länder“, sagt er. Zu seinen Favoriten zählt Peru.

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