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27.01.2004

08:30 Uhr

Beste Strategen für US-Standardwerte mischen kleine Aktien bei

Fondsfirma Janus vertraut Buffett

Die Klassenbesten haben vieles gemeinsam: Sowohl der Janus World Funds-Strategic Value Fund EUR A als auch der Universal US-Value-Fonds folgen einer klar wertorientierten, auf Einzelwerte ausgerichteten Anlagestrategie.

HB/vwd FRANKFURT/M. Sie sichern außerdem das Dollarrisiko ab und mischen Werte aus der zweiten Reihe ins Portfolio, was laut Analyst Michael Sandlers von der Researchgesellschaft Feri Trust zum Anlageerfolg beitrug. Beide Produkte belegen die Spitzenplätze in der Jahresbilanz 2003 der Aktienfonds für US-Standardwerte.

Das Produkt der US-Investmentgesellschaft Janus wird erst seit vergangenem September von der Beratungsfirma Perkins, Wolf, McDonnell and Company betreut. Damals lag die Barquote bei fast 18 %, doch Fondsmanager Tom Perkins senkte sie im vierten Quartal deutlich. „Wir haben Positionen aufgebaut bei Titeln, die sich im Jahr 2003 unterdurchschnittlich entwickelt haben“, erklärt Perkins, „und wir werden die Barmittel noch weiter reduzieren, wenn sich die Gelegenheit ergibt.“ Ein Beispiel liefert einer der größten Einzeltitel im Fonds: Berkshire Hathaway, die Beteiligungsgesellschaft des Superinvestors Warren Buffett. „Die Aktie ist im letzten Jahr zu Unrecht zurückgeblieben“, sagt Perkins.

Der von Universal-Investment aufgelegte zweitplatzierte Fonds wird von der US-Firma Hotchkis and Wiley Capital Management beraten. „Wir finden derzeit mehr attraktive Anlagemöglichkeiten am unteren Ende der Marktkapitalisierungen“, sagt Patrick Meegan, Analyst und Mitglied des Berater-Teams von Hotchkis and Wiley. Auch im Janus-Produkt ist die Quote der mittelgroßen Werte vergleichsweise hoch. Die meisten Mittel stecken in Aktien mit Marktkapitalisierungen von unter fünf Milliarden Dollar.

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