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13.02.2013

10:23 Uhr

Bürohäuser

Weltgrößter Staatsfonds investiert in US-Immobilien

700 Milliarden Dollar verwaltet der norwegische Staatsfonds, er besitzt schon Immobilien in London, Paris und Berlin. Jetzt kommen einige Objekte in den USA dazu – für ein stolzes Sümmchen.

Finanzdistrikt Manhattan: Immobilien von hoher Qualität. Reuters

Finanzdistrikt Manhattan: Immobilien von hoher Qualität.

New YorkDer norwegische Staatsfonds erwirbt eine Beteiligung von 49,9 Prozent an fünf US-Büroimmobilien von TIAA-CREF. Es ist für den weltgrößten Staatsfonds das erste Immobilieninvestment in der größten Volkswirtschaft der Welt.

Der Fonds wird 1,2 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 900 Millionen Euro) für die Objekte in New York City, Washington D.C. und Boston zahlen, teilte der in Oslo angesiedelte Staatsfonds am Montag mit. Verkäufer TIAA-CREF behält 50,1 Prozent von jeder Immobilie und wird die Gebäude verwalten.

„Das ist das erste Immobilieninvestment des Fonds außerhalb Europas und entspricht unserer Strategie, ein weltweites Immobilienportfolio hoher Qualität aufzubauen“, sagte Karsten Kallevig, Chief Investment Officer Immobilien bei Norges Bank Investment Management, dem Vermögensverwalter des Fonds. „Als weltgrößter Immobilienmarkt werden die USA ein wichtiger Bestandteil des langfristigen Immobilienportfolios des Fonds.“

Der 700 Milliarden Dollar (etwa 523 Milliarden Euro) schwere Fonds expandiert in den Immobilienbereich und strebt an, fünf Prozent seiner Gelder in Immobilien zu investieren. Er hat bereits Immobilien in London, Paris, Frankfurt, Berlin, Zürich sowie im englischen Sheffield erworben.

Top10: Die besten Aktienfonds 2012

Rangliste

Ein Überblick über die besten Fonds in den Aktienkategorien, die am besten im Jahr 2012 gelaufen sind.

Quelle: Feri EuroRating Services AG

Platz 10

Aktien Greater China
Vitruvius Greater China Equity B USD    29,53 Prozent

Platz 9

Aktien Euroland
Fidelity Funds - Euro Blue Chip A-EUR   31,43 Prozent

Platz 8

Aktien Asien Pazifik ex Japan
Templeton Asian Smaller Companies A (acc) USD           33,72 Prozent

Platz 7

Aktien Nordamerika
Legg Mason Capital Management Opptnty A Dis A USD               35,26 Prozent

Platz 6

Aktien Europa
Comgest Growth Greater Europe Opportunities Euro   35,42 Prozent

Platz 5

Aktien Emerging Markets
RBS Market Access MSCI Emg and Frntr Afr xSA ETF      36,44 Prozent

Platz 4

Aktien Deutschland Mid/Small Caps
DWS German Small/Mid Cap     36,65 Prozent

Bronze

Aktien Deutschland
DWS Deutschland           38,43 Prozent

Silber

Aktien Europa Mid/Small Caps
Dexia Equities B Europe Small & Mid Caps C Cap              39,99 Prozent

Gold

Aktien Mittel-/Osteuropa
Renaissance Ottoman A EUR     41,15 Prozent

 

Kommentare (1)

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WFriedrich

13.02.2013, 14:21 Uhr

Die USA haben - im Gegensatz zu anderen Volkswirtschaften - ein positives Bevölkerungswachstum. Ob dadurch langfristige Nachfragesicherheit entsteht, hängt vom Verhalten anderer Investoren (Entwicklung des Wettbewerbs) ab. Bedeutsam ist der Kaufpreis. Falls eine Rückflussrechnung auch ohne gewichtige Unterstützung durch Inflation vorliegt, hätten die Norweger ein vortrefflich gutes Geschäft ganz ohne Zukunftspoker gemacht. Sollte die Rentierlichkeit aber Inflation vorausgesetzen, so ist die Frage interessant, wo die Inflation erwartet wird. Bei Darlehensfinanzierung wären es die USA. Im Falle einer norwegischen Staatsfinanzierung oder einer Drittländerfinanzierung würde durch USA-Inflation nur hilfreich sein, wenn Währungs- bzw. Kursrisiken begrenzt werden könnten. Alles in allem: die Nachricht ist interessant und provoziert gewiss viele Fragen, Hypothesen und Spekulationen bei konkurrierenden Kapitalanlegern. Ein fataler Geschäftsgrund wäre die Erwartung einer globalen Währungskrise. Ausschließen vermag eines solche Erwartung aber zurzeit wohl niemand. Ob negative Prognosen den Kauf initiiert haben, wird man an den Reaktionen Dritter und der Preisentwicklung im Immobilienmarkt ablesen können.

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