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12.04.2006

14:23 Uhr

Fonds + ETF

Dachfonds-Manager wollen US-Quote erhöhen

VonClaudia Lindenberg (Der Fonds)

Seinen Namen trägt der Nord-Primus-Chance derzeit zu Recht: Im jüngsten Zwölf-Monats-Vergleich von Feri Rating & Research ist der Fonds aus dem Hause Nordinvest mit einem Wertzuwachs von 30,39 Prozent derzeit Klassenbester von 55 Fonds der Kategorie "Dachfonds dynamisch" (Tabelle).

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HAMBURG. Nordinvest-Manager Stefan Groskreutz führt das gute Ergebnis auf drei Faktoren zurück: "Wir haben den japanischen Markt im vergangenen Jahr frühzeitig übergewichtet. Auch die starke Untergewichtung des US-Marktes hat sich ausgezahlt", so Groskreutz. Als dritten Erfolgsfaktor nennt er die starke Beimischung von Nebenwertefonds.

Die derzeitige Gewichtung von Aktienfonds mit 90 Prozent will der Nordinvest-Manager vorerst beibehalten: "Die Rentenmärkte sind und bleiben angeschlagen", erläutert Groskreutz. Innerhalb des Aktienfondsportfolios plant er eine stärkere Verschiebung der regionalen Schwerpunkte: "Die Chancen stehen gut, dass die lange Phase der Underperformance auf dem US-Aktienmarkt zu Ende geht", so der Manager. Sobald sich die Anzeichen hierfür mehren, will er die US-Position von derzeit elf Prozent zu Lasten des Europa-Anteils ausbauen.

Auch bei Marc Momberg von Apo Asset Management könnten US-Fonds künftig häufiger auf der Kaufliste stehen. "Der Markt hat in jüngster Zeit an Attraktivität gewonnen, wir haben daher diese Länderposition leicht aufgestockt", so der Manager des Apo Forte Inka. Der Inka-Fonds belegt aktuell mit einem Wertzuwachs von 28,51 Prozent Rang drei.

Wie Groskreutz nennt auch Momberg den frühzeitigen Einstieg und die zeitweise hohe Übergewichtung in Japan als einen der Gründe für die gute Wertentwicklung. Bereits seit einigen Monaten baut Momberg zusammen mit seinen Kollegen Rolf Heußen und Matthias Hoppe das Depot um und tauscht Fonds mit Schwerpunkt auf Substanzwerten um in Fonds, die sich auf Wachstumswerte spezialisiert haben. Als Beispiel nennt er den Oyster European Opportunities, der den Schroder Euro Active Value ersetzt hat und aktuell mit rund sieben Prozent zu den größten Position in seinem Portfolio gehört. An der Aktienfondsquote von derzeit 85 Prozent will das Apo-Team dabei vorerst festhalten.

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