Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.02.2011

10:32 Uhr

Depotmanager

Vermögensverwalter im 3-Jahres-Vergleich

VonHauke Reimer, Martin Gerth, Stefan Hajek, Heike Schwerdtfeger
Quelle:WirtschaftsWoche

Wie gut ein Vermögensverwalter wirklich ist, zeigt sich erst auf der Langstrecke. Nur wenige beherrschen die richtige Einteilung des Vermögens auf die unterschiedlichen Anlageklassen. Deshalb lohnt ein Vergleich über drei Jahre.

Langer Atem gefragt: Gute Vermögensverwalter müssen über Jahre gute Erträge vorweisen. Quelle: dpa

Langer Atem gefragt: Gute Vermögensverwalter müssen über Jahre gute Erträge vorweisen.

Die wahre Klasse eines Vermögensverwalters zeigt sich erst in der Langstrecke: „In einem guten Börsenjahr wie 2009 ist schnell mal ein Aktienspezialist vorne dabei“, gibt Christoph Weber, Chef des Family Office WSH, zu bedenken, „nur wenigen gelingt es jedoch, das über mehrere Jahre zu bestätigen.“

Grund: Nur die wenigsten beherrschen die richtige Einteilung des Vermögens auf die Anlageklassen Renten, Aktien, Bargeld, Gold, Immobilien und Rohstoffe, „die meisten sind Spezialisten; doch gerade die Asset Allocation gibt den Ausschlag für die langfristige Wertentwicklung eines Vermögens“, sagt Weber.

Kernkompetenzen konzentriert

Das beweist der Sieger der Drei-Jahres-Wertung der WirtschaftsWoche. Am besten schnitt ein Mandat des Familiy Office Antea ab, das die Gelder der Anleger sehr breit streut. Gleich drei renommierte Portfoliomanager hat Antea-Chef Johannes Hirsch dafür im Einsatz: Jens Ehrhardt, Bert Flossbach und Hendrik Leber.

"Jeder soll das machen, was er am besten kann“, so Hirsch, "Flossbach zum Beispiel Aktien, Wandelanleihen und Hedgefonds, Leber Aktien und Wald; wir achten nur darauf, dass sie zusammen die zehn Assetklassen Aktien, Anleihen, Cash, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe, Wald, Private Equity, Wandelanleihen und Hedgefonds abdecken.“ In die Einzeltitelwahl will Hirsch den drei erfahrenen Managern nicht hineinreden.

Welche Portfoliomanager über mehrere Jahre hinweg am besten arbeiteten

PlatzNameErtrag 3 Jahre (%)Sharpe Ratio
Kategorie konservativ (Mischmandate)
1Antea43,792,01
2StarCapital42,192,87
3GAP36,282,01
4Mack & Weise30,931,40
5Sauren-Gruppe24,023,40
Kategorie dynamisch (überwiegend Aktien)
1Grossbötzl, Schmitz & Partner13,661,64
2Albrecht von Witzleben11,162,29
3Sauren-Gruppe10,713,15
4Ringelstein & Partner9,561,62
5Flossbach & von Storch9,151,52

Sharpe Ratio: Überrendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko

Quellen: WSH Dt. Vermögenscontrolling, Lipper

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×