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16.03.2004

13:11 Uhr

Einzelne Kunden wurden offenbar bevorzugt

Fonds-Skandal: US-Großbanken zahlen 675 Millionen Dollar

Gegen die beiden US-Großbanken Bank of America und Fleet Boston Financial hatten die amerikanischen Wertpapier-und Börsenkommission SEC und der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft wegen unerlaubter Handelspraktiken bei ihren Investmentfonds ermittelt. Nun kam es zu einem Vergleich.

HB WASHINGTON. Die beiden Banken, die kurz vor ihrem Zusammenschluss stehen, werden dabei mit insgesamt 675 Mill. Dollar (553 Mill. Euro) zur Kasse gebeten. Dies haben die SEC und die Banken am Montag mitgeteilt. Es handelt sich um die bisher höchsten Vergleiche in dem amerikanischen Investmentfonds-Skandal, in den auch andere Finanzfirmen verwickelt sind.

Hintergrund der Vergleichen sind Handelspraktiken für bevorzugte Kunden, nach den Investmentfonds-Prospekten als unzulässig deklariert worden waren.

Die Bank of America muss 250 Mill. Dollar Entschädigung und 125 Mill. Dollar Strafe zahlen sowie ihre Fondsmanagement- Gebühren über fünf Jahre um 80 Mill. Dollar reduzieren. Die Fleet Boston Financial zahlt insgesamt 140 Mill. Dollar und reduziert die Fondsmanagment-Geühren über fünf Jahre ebenfalls um 80 Mill. Dollar. Die Mittel sollen den geschädigten Investmentfonds- Anteilseignern zukommen.

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