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31.01.2011

14:47 Uhr

ETFs

Run auf Indexfonds

Anleger haben mittlerweile Billionenbeträge in ETFs angelegt und Experten hoffen auf weitere Wachstumssprünge. Grund für den anhaltenden Boom: Der Vertrieb hat dazugelernt.

HB DÜSSELDORF Dem US-Vermögensverwalter Blackrock zufolge wird der weltweite Markt für börsennotierte Indexfonds (ETFs) bis Ende 2012 auf rund zwei Billionen US-Dollar (rund 1,5 Billionen Euro) wachsen. Das entspräche einer jährlichen Steigerung in den kommenden Jahren von jeweils 20 bis 30 Prozent, teilte Blackrock am Montag mit. Ende 2010 belief sich das globale ETF-Vermögen Blackrock zufolge auf 1,3 Billionen Dollar.

In den USA werde das ETF-Vermögen 2011 auf eine Billion Dollar steigen, nach 891 Milliarden Dollar Ende 2010. In Europa werde die Grenze von 500 Milliarden Dollar (rund 366 Milliarden Euro) 2013 geknackt, zum Jahreswechsel waren es dort 284 Milliarden Dollar. Damit ist Blackrock für den europäischen Markt vorsichtiger als die Deutsche Bank. Diese hatte Mitte Januar prognostiziert, dass das verwaltete ETF-Vermögen in Europa bis Ende 2013 auf rund 444 Milliarden Euro steigen werde.

„Neben der großen Vielfalt der abgebildeten Indizes sind ETFs mittlerweile auf einer größeren Zahl von Fondsplattformen gelistet, Online-Broker vermarkten das Produkt aktiver, und Honorarberater sind stärker involviert“, begründete Blackrocks Analyse-Chefin Deborah Fuhr die Wachstumsaussichten. „Daneben gibt es eine wachsende Zahl von Börsen, die die Einführung neuer ETF-Handelssystme planen.“ Außerdem gestatteten die USA, Europa und zahlreiche Schwellenmärkte nach regulatorischen Änderungen Fonds nun eine stärkere Gewichtung von ETFs.

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