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10.01.2007

12:07 Uhr

Euwax-Trends am Morgen

Calls auf Brent gesucht

Schwache Vorgaben ebneten am Morgen den Weg für deutliche Kursabschläge im deutschen Aktienindex Dax zur Handelseröffnung. Insbesondere die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch allesamt Verluste verzeichnet.

Der Nikkei-Index in Tokio rutschte unter die psychologisch wichtige Marke bei 17 000 Punkten. Der 225 Werte umfassende Leitindex schloss 1,71 Prozent im Minus bei 16 942 Punkten, dem niedrigsten Stand seit etwa drei Wochen.

Die Gründe waren Gewinnmitnahmen und Sorgen über die Pläne des Herstellers von Panasonic-Produkten, Matsushita, für den Bau eines milliardenschweren Plasma-TV-Werks.

Für Wirbel sorgte auch die Ankündigung des Apple Apple-iPhones. Konzernchef Steve Jobs kündigte während einer Messe in San Francisco die Einführung eines iPod's mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm und eingebautem Handy an, das den Namen "iPhone" tragen wird. Die Apple-Aktien schnellten daraufhin um 8,31 Prozent auf 92,57 Dollar in die Höhe.

Am Dienstag hatte nachbörslich in den USA die Quartalsberichtssaison mit den Ergebnissen des Aluminiumherstellers Alcoa begonnen. Das Unternehmen erzielte in den abgelaufenen drei Monaten bis Dezember 2006 beim Nettoergebnis einen Anstieg um 60 Prozent. Im vierten Quartal hat Alcoa einen Gewinn von 0,41 Dollar je Aktie erzielt, vor Sonderposten hat Alcoa 0,74 Dollar je Aktie verdient. Analysten hatten im Schnitt ein Ergebnis von 0,65 Dollar je Aktie erwartet. Im regulären Handel waren die Aktien bereits um 4,8 Prozent auf 29,90 Dollar gestiegen. Nachbörslich legte Alcoa dann weiter kräftig zu.

Der Dax sackte in der Eröffnung am Morgen zunächst auf bis zu 6 578 Punkte, fiel anschließend jedoch weiter. Ein kurzzeitiger Erholungsversuch scheiterte. In der Spitze gab der Dax am Morgen mehr als ein Prozent auf 6 532 Punkte nach. Nach anfänglichen Unsicherheiten entschieden sich die Anleger an der Euwax im weiteren Handelsverlauf zunehmend für eine Spekulation auf eine Erholung im Dax.

Der Euro ist zum Dollar am Mittwoch bereits in Fernost auf den niedrigsten Stand seit annähernd sechs Wochen gesunken und konnte sich im europäischen Handel nur leicht erholen. Im Tief notierte der Euro am Morgen bei 1,2954 Dollar. Händler machten dafür einen veränderten Blick der Investoren auf die künftige Zinsentwicklung in den USA verantwortlich. So zeigten sich Investoren derzeit nicht mehr so sicher, dass die amerikanische Notenbank den Zins in den kommenden Monaten senken könnte. Zum Anstieg des Dollar trug den Angaben zufolge auch der Ölpreis-Rückgang bei, der zu einem Anstieg der Verbraucher-Ausgaben in den Vereinigten Staaten führen könnte. Zudem hätten die Verstaatlichungpläne des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez eine Umschichtung von Geld aus Aktienmärkten in Schwellenländern in den Dollar nach sich gezogen. An der Euwax zeigten sich die Anleger indes zuversichtlich, dass sich der Euro erholen würde.

Die heftigen Schwankungen bei den Rohölfuturen veranlassen immer mehr Anleger an der Euwax dazu kurzfristig auf die Preisentwicklung der Nordseesorte Brent zu spekulieren. Gestern war der Preis für den Brent auf 53,75 Dollar pro Barrell gefallen und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Juni 2005. Anschließend erholte er sich wieder auf über 55 Dollar. Am Mittwoch gab der Preis erneut nach auf 54,40 Dollar. Verantwortlich für die Schwankungen sind der milde Winter und der Ölstreit zwischen Russland und Weissrussland. An der Euwax waren am Morgen Calls auf Brent gesucht.

Euwax Trends - Knock-out-Produkte (10.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Mini Long6 3456 410endlosAA0C6Kmehr Käufer
Dax / Mini Short6 8356 720endlosABN4SHmehr Verkäufer
Allianz / Turbo Bull150


150


16. Mrz 07CG28RBmehr Käufer
Brent / Turbo Bull50,068


53


$endlosCM0003mehr Käufer
EUR/USD / Best Bull1,2866


1,2866$endlosCK8251mehr Käufer

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