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29.01.2004

08:40 Uhr

Fondsmanager bevorzugen vor allem Bau-, IT- und Elektroniktitel

Japanprofis setzen auf steigende Kurse

Diesmal dürfte die Erholung der japanischen Wirtschaft nachhaltig sein, ist Mattia Nocera überzeugt. Nocera ist Geschäftsführer der Firma Belgrade Capital Management, die zusammen mit zwei externen Beratern den Vitruvius Japanese Equity Portfolio (EUR) B managt. Der Fonds belegt dank eines Wertgewinns von 49,97 % in der Jahresbilanz 2003 der Aktienfonds für japanische Standardwerte den zweiten Platz.

HB/vwd FRANKFURT/M. „Die Regierung meint es endlich ernst mit Reformen“, begründet Nocera seine Zuversicht. Der Stratege setzte frühzeitig auf eine Erholung der Finanztitel, womit der Fonds einen Großteil seiner Wertentwicklung erzielte. Er ist überzeugt, dass der bislang vom Export getragene vorsichtige Aufschwung Japans zunehmend binnenwirtschaftlich untermauert wird, weswegen er zuletzt etwa verstärkt in Bauwerte investierte. Seine Prognose: „Bis zum Jahresende sehe ich den Nikkei-Index bei 12 000 bis 13 000 Punkten.“

Da ist Tanaka Toyohide noch eine Spur optimistischer. Der Verantwortliche für den Callander Funds - Japan New Growth, den Jahresgewinner 2003, traut dem Nikkei bis Ende des Jahres einen Sprung über die Marke von 14 000 zu. „Ich bin überzeugt, dass der Markt eine hervorragende Performance hinlegen wird“, sagt Toyohide und nennt die Überwindung der Bankenkrise sowie die noch günstigen Bewertungen als wichtigste Gründe für seinen positiven Ausblick. Seine bevorzugten Branchen sind IT, konjunktursensible Konsumgüter und Elektronik.

Thomas Portig, Leiter der Fondsanalyse bei H.C.M. Capital Management, sieht beide Fonds zu Recht auf den vorderen Plätzen des Jahresvergleichs: „Das sind zwei Ausnahmeerscheinungen, die auch in den Vorjahren zu den Top-Performern zählten." Der Callander-Fonds sei der deutlich aggressivere.

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