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23.01.2004

08:15 Uhr

Fondsmanager wittern Aufholpotenzial

Euroland-Profis setzen auf Standardwerte

Die Fondsmanager hoffen nach einem guten Börsenjahr 2003 in der Eurolandzone auf anhaltende Kursgewinne. „Wir sehen in diesem Jahr ein Potenzial von 15 bis 20 Prozent“, sagt Matthias Habbel von der Vermögensverwaltung Habbel, Pohlig & Partner Institut für Bank- und Wirtschaftsberatung.

HB/vwd FRANKFURT/M. Die Aktien seien noch moderat bewertet, so der Berater des hp&p://-Euro-Select- Universal-Fonds. Das von der Fondsgesellschaft Universal-Investment aufgelegte Produkt führt die Jahresbilanz 2003 der Euroland-Aktienfonds dank eines Wertgewinns von 68,30 % mit großem Vorsprung an.

Insbesondere im Vergleich zu den USA stuft MainFirst-Fondsmanager Hans-Peter Schupp die Euroland-Börsen als attraktiv bewertet ein. Der Experte der MainFirst Bank sieht noch bis zu 15 % Luft nach oben. Mit einer Performance von 36,31 % gewinnt der von Schupp gesteuerte MainFirst Classic Stock Fund A die Silbermedaille in der Jahresauswertung.

„Europa bietet aktuell hervorragende antizyklische Investmentchancen“, sagt Gerd Bennewirtz, unabhängiger Fondsberater von SJB FondsSkyline. Nach dem Jahr der Nebenwerte haben die Standardwerte seiner Meinung nach Aufholpotenzial.

„Wir sind zurzeit defensiver aufgestellt als noch vor sechs Monaten“, sagt Aktienspezialist Habbel, der mit gut 70 % der Fondsgelder in großen Werten investiert ist. Während sich Titel aus aggressiveren Sektoren wie Technologie inzwischen wieder Bewertungsniveaus näherten, auf denen das Potenzial geringer werde, finde er in seinen derzeit übergewichteten defensiven Branchen Energie, Pharma oder Versorger günstige Bewertungen und ordentliche Dividendenrenditen.

Im Fonds von MainFirst ist jetzt der Grundstoffbereich recht prominent vertreten, sagt Schupp. Innerhalb dieses konjunktursensiblen Segmentes sehe er gute Chancen im Papiersektor beim attraktiv bewerteten finnischen Unternehmen M-Real. Bei Finanzwerten bleibe er hoch gewichtet.

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