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31.01.2005

07:36 Uhr

Fondsmanagerin von JP Morgan Fleming setzt auf den Nahen Osten

Schwellenbörsen günstig bewertet

Engagements an den Aktienmärkten der Schwellenländer werden auch in diesem Jahr Gewinne abwerfen. Davon sind die dort erfolgreichen Fondsmanager überzeugt.

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HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Am überzeugendsten wirtschafteten bisher die Lenker des JPMorgan Fleming Funds-Middle East Equity Fund und des Global Advantage Funds-Emerging Markets High Value. Sie führen die Jahresbilanz 204 mit Wertgewinnen von 30,33 bzw. 27,98 Prozent an (Tabelle).

Der Global-Advantage-Fonds investiert weltweit in Schwellenländer, das JPMorgan-Fleming-Portfolio dagegen fast nur im Nahen Osten. Auch Achim Backhaus, Senior Fund Analyst bei Feri Trust, betont, dass der JPMorgan-Fleming-Fonds ein sehr spezielles Anlageprodukt sei. Der Global-Advantage-Fonds zähle auch über längere Zeiträume zu den Top-Produkten.

Michael Keppler von Keppler Asset Management in New York, der den Global-Advantage-Fonds als Berater betreut, sieht auch im laufenden Jahr Potenzial an den Schwellenländerbörsen. „Die Aufwärtsbewegung wird noch einige Zeit anhalten“, zeigt er sich zuversichtlich. Seine Prognose stützt Keppler vorwiegend auf die im Vergleich zu den entwickelten Aktienmärkten günstigere Bewertung. Schwerpunktmäßig ist der Fonds in Brasilien, Kolumbien, Korea, den Philippinen, Russland, Sri Lanka und Tschechien investiert.

Fondsmanagerin Liesbeth Rubinstein, verantwortlich für den JPMorgan Fleming Funds-Middle East Equity Fund, bleibt für die Aktienmärkte des Nahen Ostens optimistisch. Die Expertin hebt die Vorzüge der Region hervor: „Handelsabkommen, politische Reformen, Marktliberalisierungen sowie Privatisierungen.“ Stark engagiert ist Rubinstein mit jeweils knapp einem Drittel der Gelder in Israel und in der Türkei.

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