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27.01.2006

12:28 Uhr

Geldanlage & Börse

Lateinamerika führt Fondsstatistik an

Wer sein Geld im vergangenen Jahr in Aktienfonds investiert hat, kann sich über gute Renditen freuen. Nach Angaben des Bundesverbands Investment- und Assetmanagement (BVI) legten deutschlandweit, europaweit und weltweit ausgerichtete Aktienfonds von Januar bis Dezember 2005 im Schnitt um rund 25 Prozent zu.

HB FRANKFURT. Bei den Rentenfonds fiel das Plus - je nach Anlagekategorie - den Angaben zufolge mit 3,8 bis 8,0 Prozent deutlich niedriger aus. Bei den zuletzt ins Gerede gekommenen offenen Immobilienfonds lag die Rendite den BVI-Angaben zufolge immerhin noch bei 3,4 Prozent.

Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland erzielten nach Angaben der Anlageexperten im Schnitt eine Rendite von 25,9 Prozent, während europa- beziehungsweise weltweit angelegte Produkte Anlegern Renditen von 25,2 Prozent beziehungsweise 23,9 Prozent bescherten.

Im Zehn-Jahres-Bereich hätten die Investoren ihr Vermögen mit Renditen zwischen plus 113,9 und 130,1 Prozent sogar mehr als verdoppeln können, hieß es. Auf Sicht von 20 Jahren lag das Plus den Angaben zufolge sogar zwischen 268,1 und 294,2 Prozent.

Besonders spektakulär schnitten auch einige Regionalfonds ab: So legten Lateinamerika-Aktienfonds laut BVI um gut 55 Prozent zu, Japan-Fonds brachten ein Plus von knapp 47 Prozent. Anleger, die auf Osteuropa-oder Fernost-Fonds setzten, konnten ihren Einsatz laut BVI sogar verdoppeln. Branchenfonds mit dem Schwerpunkt Rohstoffe erwirtschafteten rund 51 Prozent.

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