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01.01.2007

19:10 Uhr

Klassiker: Prinzipiell sind klassische Garantiefonds eher aktien- oder eher rentenorientiert. So bietet zum Beispiel die genossenschaftliche Union Investment mit dem Uni Protect Europa II einen eher aktienorientierten Fonds an, der auf große Standardwerte in Europa setzt. Die Kapitalgarantie von 95 Prozent des Anteilswertes am Ende des vergangenen Geschäftsjahres wird etwa über Verkaufsoptionen und einen Anteil Renten- und Geldmarktpapiere geleistet. Solche Strategien gibt es auch für Fonds, die auf Bonds setzen. Einen kleineren Aktienanteil mischen diese dennoch dem Portfolio bei.

Dynamische Wertsicherungskonzepte (CPPI): Solche Fonds kommen zunächst ähnlich daher wie die Klassiker. So legt der DWS Fund Flex World sein Vermögen in Anleihen und Derivaten an. Über Derivate bildet der Fonds aber die Wertentwicklung eines variabel zusammengesetzten Index aus Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds ab. Bei steigenden Aktienkursen wird beispielsweise der Anteil der Aktienfonds im Index hoch gefahren. Auf diese Veränderungen reagiert der Fondsmanager mit dem Einsatz kurzfristig laufender Derivate. Die Anleihen sorgen für eine Kapitalgarantie von 100 Prozent.

Langläufer: Für die Altersvorsorge, etwa über fondsgebundene Lebensversicherungen, bieten Fondsfirmen mehr und mehr über fünfzehn Jahre laufende Garantiefonds an. Damit stets neues Kapital zufließen kann, legen die Anbieter jährlich einen neuen Fonds auf. Vom Konzept arbeiten die Fondsmanager arbeiten hier in der Regel mit CPPI, um über die längere Laufzeit flexibel zu sein. Es gibt verschiedene Varianten für diese Langläufer. Die Fonds werden mit einer 100-Prozent- oder auch Höchststands-Garantien angeboten, bei denen der höchste Wert im Monat festgeschrieben wird.

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