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21.07.2011

15:59 Uhr

Hedgefonds-Manager

Staatsanwaltschaft fordert fast 13 Jahren Haft

Der Hedgefonds-Manager Helmut Kiener hat Großbanken und Kleinanleger um insgesamt 345 Millionen Euro gebracht. Dafür soll er nach Willen der Würzburger Staatsanwaltschaft für fast 13 Jahre ins Gefängnis.

Helmut Kiener ist wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung angeklagt. Quelle: dapd

Helmut Kiener ist wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung angeklagt.

FrankfurtDer Hedgefonds-Manager Helmut Kiener soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen Anlagebetrugs für zwölf Jahre und neun Monate hinter Gitter. Die Anklage blieb damit am Donnerstag mit ihrer Forderung unter der Höchstrafe von 15 Jahren. Die Verteidigung nannte im Plädoyer vor dem Landgericht Würzburg kein konkretes Strafmaß. Kieners Verteidiger Achim Gröpper hofft aber auf eine Strafe „deutlich“ unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten zwölf Jahren und neun Monaten, wie er der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Das Urteil soll am Freitag (10.00 Uhr) verkündet werden.

Der 52-jährige Kiener, der die Großbanken Barclays und BNP Paribas sowie rund 5000 Kleinanleger mit einem Schneeballsystem um insgesamt 345 Millionen Euro gebracht haben soll, hatte vor Gericht ein umfassendes Geständnis abgelegt. Für seinen Mitangeklagten Claus Z., der für Kieners Buchhaltung verantwortlich war und ebenfalls geständig ist, forderte die Anklage viereinhalb Jahre Haft, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Sein Anwalt hielt zwei Jahre und zehn Monate Gefängnis für ausreichend.

Die Betrügereien Kieners waren erst nach sieben Jahren im Herbst 2009 aufgeflogen. Er hatte über Jahre Abrechnungen und Kontoauszüge gefälscht, um die Verluste der riskanten Anlagen zu verschleiern. Er habe sich angesichts der hohen Ansprüche der Investoren immer weiter in die Sache verstrickt und zu spät die Reißleine gezogen - auch um seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

21.07.2011, 16:47 Uhr

Ackermann hat recht: Die Chinesen sind auf dem richtigen Weg.
"Angemessene" Reihenfolge der Behandlung:
> Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte
> Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft
> Entmündigung und
> Antrag auf chinesische Staatsbürgerschaft durch Vormund
> Auslieferung an die Chinesische Repubilk.
Weil, wie Ackermann schon sagte die Chinesen, die sind auf dem richtigen Weg.

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