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12.03.2014

14:58 Uhr

Hedgefonds

Paulson profitiert vom Goldfieber

Der Milliardär und Hedgefonds-Manager John Paulson hat aufs richtige Pferd gesetzt und ordentliche Renditen erzielt. Wetten auf Gold, Fusionen und Kredite zahlen sich jetzt maßgeblich aus.

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FrankfurtJohn Paulson gilt als einer der prominentesten Hedge-Fonds-Manager der Welt. Nicht umsonst, denn die Renditen können sich sehen lassen. Der Paulson Partners Enhanced Fonds hat im Februar 7,4 Prozent gewonnen, während Advantage Plus um 9,8 Prozent stieg. Beide Fonds hätten damit die Zuwächse seit Jahresbeginn ausgebaut. Der Gold-Fonds der Firma, der PFR Gold Fund, habe um 18 Prozent zugelegt und komme seit Jahresbeginn auf ein Plus von 40 Prozent, sagten die Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten.

Die 21 Milliarden Dollar schwere Hedgefonds-Firma, die mit ihren erfolgreichen Wetten gegen den US-Häusermarkt vor dem Zusammenbruch des Marktes bekannt wurde, konnte offenbar an ihren Erholungskurs vom Vorjahr anknüpfen - gestützt durch steigende Aktienkurse und die jüngste Rally bei Gold.

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Seine Wetten auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt sind legendär. Danach hatte der Hedgefonds-Manager John Paulson weniger Glück. Doch mit Übernahmespekulationen fährt er wieder zweistellige Renditen ein.

Die Paulson-Hedgefonds dürften sich besser entwickelt haben als der Branchenschnitt. Hedgefonds kamen im Februar auf einen durchschnittlichen Zuwachs von 0,8 Prozent - wobei Bridgewater Associates von Ray Dalio zulegte, während Tudor Investment von Paul Tudor einen Rückgang meldete. Armel Leslie, ein Sprecher für Paulson & Co. bei WalekPeppercomm, lehnte einen Kommentar ab.

Paulsons Advantage Plus Fonds muss allerdings noch weitere 69 Prozent zulegen, um die Verluste wieder aufzuholen, die durch fehlgeschlagene Wetten im Zusammenhang mit der US-Erholung, der Euro-Krise und Gold in den Jahren 2011 und 2012 entstanden waren. Bei dem PFR Gold Fund wären zur Abdeckung der Gold- Verluste von 2011, 2012 und 2013 weitere 81 Prozent Plus nötig.

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