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06.08.2015

17:03 Uhr

Hohe Mittelzuflüsse

Niedrigzinsen lassen Fondsgeschäft boomen

Sparer jammern, Anleger jubilieren: Die niedrigen Leitzinsen sorgen für Bewegung im Fondsmarkt. Schon das erste Halbjahr bescherte der Branche so hohe Mittelzuflüsse wie das gesamte Jahr 2014 – eine Rekordsumme.

Das erste Halbjahr brachte den Fondsgesellschaften einen wahren Geldregen: Mit Mittelzuflüssen in Höhe von 109 Milliarden Euro verwalten die Unternehmen mit 2,6 Billionen Euro so viel Geld wie nie zuvor. dpa

2,6 Billionen Euro

Das erste Halbjahr brachte den Fondsgesellschaften einen wahren Geldregen: Mit Mittelzuflüssen in Höhe von 109 Milliarden Euro verwalten die Unternehmen mit 2,6 Billionen Euro so viel Geld wie nie zuvor.

FrankfurtDie historisch niedrigen Sparzinsen sorgen für einen Boom im Fondsgeschäft. Im ersten Halbjahr 2015 flossen der Branche in Deutschland netto 109 Milliarden Euro an neuen Geldern zu, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das war fast genauso viel wie im gesamten Vorjahr mit 116 Milliarden Euro.

Pensionskassen und Versicherer suchen in der Niedrigzinsphase ebenso lukrativere Geldanlagen wie zunehmend auch private Sparer. Besonders gefragt waren im ersten Halbjahr Mischfonds, die in Aktien und Anleihen investieren. Ende Juni verwalteten die Fondsgesellschaften nach BVI-Angaben die Rekordsumme von rund 2,6 Billionen Euro. Das waren fast acht Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Von

dpa

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