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22.01.2005

08:53 Uhr

Im vergangenen Jahr machten Anlageprodukte von Schroder und ING das Rennen

Fonds setzen auf Telefon und Bier

An den Euro-Land-Börsen haben sich im abgelaufenen Jahr wertorientierte Strategien ausgezahlt. „Ich erwarte, dass die Value-Story noch etwas weiterläuft“, sagt Thomas Portig, Leiter des Fondsanalyse-Teams der H.C.M. Capital Management.

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HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Mit der Konzentration auf Aktien von Unternehmen, die mit kräftigen Abschlägen im von 30 bis 40 Prozent zu ihrem inneren Wert gehandelt werden, war Fondsmanager Adriaan de Mol van Otterloo sehr erfolgreich. Er führte mit dem Schroder ISF-Euro Active Value (EUR) A dank einer Performance von 24,77 Prozent die Jahresbilanz 2004 für Euro-Land-Aktienfonds an (siehe „Bilanz 2004“). Und seiner Meinung nach gibt es immer noch genug attraktive Aktien.

Fondsmanager Nicolas Simar von ING Investment Management achtet bei der Aktienauswahl auch sehr stark auf die Dividendenrendite. In der Rangliste belegt der ING (L) Invest Euro High Dividend Cap mit einer Performance von 22,98 Prozent den zweiten Rang.

Mit der Leistung beider Fonds ist auch Fondsanalyst Portig von H.C.M. Capital zufrieden. „Das ING-Produkt hat über viele Perioden den Index immer wieder geschlagen“, meint Portig. „Der Fonds von Schroders hat eine kürzere Historie und war in dieser Zeit noch einen Tick besser.“

Zu den bevorzugten Branchen von ING-Fondsmanager Simar zählt der Telekombereich, in dem die Firmen interessante Ausschüttungen böten. Mit einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent und attraktivem Gewinnwachstum überzeuge ihn etwa die italienische Telecom Italia.

Schroders-Fondsmanager de Mol van Otterloo hat in den Branchen Konsumgüter sowie Nahrungs- und Genussmittel mehrere Firmen mit spürbaren Abschlägen zu ihren inneren Werten entdeckt. Unter anderem haben sich einige Brauereien wie die niederländische Heineken für sein Portfolio qualifiziert.

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