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10.05.2013

13:43 Uhr

Indexfonds

ETF-Anleger setzen auf Bonds statt Rohstoffe

ETF-Anleger vertrauen derzeit eher auf Anleihe-Produkte als auf Rohstoffe. Im April investierten sie acht Milliarden Dollar in ETFs auf Bonds. Das Interesse an Rohstoff-ETFs schwand hingegen gewaltig.

Gold verliert: Wegen des stark gefallenen Preises für das Edelmetall investieren die ETF-Anleger lieber in Bonds als in Rohstoffe. Reuters

Gold verliert: Wegen des stark gefallenen Preises für das Edelmetall investieren die ETF-Anleger lieber in Bonds als in Rohstoffe.

FrankfurtAnleger in börsennotierten Indexfonds (ETFs) haben im April massiv Geld in Anleihe-Produkte gesteckt und aus Rohstoffen abgezogen. Insgesamt flossen weltweit acht Milliarden Dollar in ETFs auf Bonds – damit mehr als in jede andere Anlageklasse, wie eine Statistik des Analysehauses ETFGI zeigt. Vor allem Staatsanleihen-ETFs waren mit Nettozuflüssen von 2,8 Milliarden Dollar begehrt, gefolgt von Hochzins-Bonds mit schlechterer Bonität sowie Unternehmensanleihen. In Aktien-Produkte investierten Anleger 7,5 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen im April rund zehn Milliarden Dollar in börsennotierte Produkte (ETPs), zu denen auch ETFs gehören, deren Volumen mit 2,13 Billionen Dollar einen neuen Rekordstand erreichten.

Nicht profitieren vom Anlegerinteresse konnten Rohstoff-ETFs, die Abflüsse von 9,4 Milliarden Dollar verzeichneten – fast ausschließlich aus Edelmetall-Fonds. Der Goldpreis war Mitte April innerhalb von wenigen Tagen massiv abgestürzt und hatte mit 1321 Dollar pro Feinunze den niedrigsten Stand seit Anfang 2011 erreicht.

Von

rtr

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