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11.10.2011

14:58 Uhr

Indexfonds

Private Anleger suchen nach Alternativen

Private Anleger verkaufen zunehmend börsennotierte Indexfonds (ETFs). Sie nutzen die Kursanstiege um Gewinne mitzunehmen - und sich nach Alternativen umzusehen.

Die Indexfonds orientieren sich an den Börsenkursen. dpa

Die Indexfonds orientieren sich an den Börsenkursen.

FrankfurtDie Euphorie der deutschen Privatanleger am Markt für börsennotierte Indexfonds (ETFs) hat zuletzt stark nachgelassen. Erstmals seit August überwogen in der vergangenen Woche die Verkauforders die Kauforders mit 55 Prozent deutlich. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Statistik der Börse Stuttgart zeigt.

„Während sich die Stimmung an den Aktienmärkten verbesserte, nutzen die Privatanleger den Kursanstieg zum Ausstieg aus ETFs“, sagte Michael Görgens, der den ETF-Handel in Stuttgart leitet. „Sie hatten sich frühzeitig positioniert und nehmen nun zum Teil Gewinne mit.“

Die Verkäufe erstreckten sich über nahezu alle Aktien-ETFs. Auch Fonds auf den deutschen und europäischen Aktienmarkt, die sich in den vergangenen Wochen im Gegensatz zu anderen Aktien-ETFs anhaltender Beliebtheit erfreut hatten, wurden verkauft. „Möglicherweise haben die Gewinnmitnahmen auch mit einem Favoritenwechsel bei den Anlegern zu tun“, sagte Görgens. Denn ETFs auf asiatische Schwellenländer waren gegen den Trend überwiegend gefragt.

Insgesamt verlief der ETF-Handel zuletzt deutlich ruhiger als in den Vorwochen. In der vergangenen Woche kauften und verkauften Privatanleger über die Börse Stuttgart ETF-Anteile im Wert von rund 88 Millionen Euro. Das war der mit großem Abstand niedrigste Wert seit August, und er lag deutlich unter dem bisherigen Wochendurchschnitt 2011 von rund 109 Millionen Euro.

Von

rtr

Kommentare (1)

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lowabras

11.10.2011, 15:55 Uhr

"Private Anleger suchen nach Alternativen". Dazu wird es langsam Zeit!
Jedem, der fehlerfrei auf Drei zählen kann, was offensichtlich vielen Politikern abgeht, dem ist längst klar, dass es anders nicht geht. Nein, den Politmarionetten ging es bisher darum Zeit zu gewinnen, damit die privaten Banken ihre Schrottpapiere, mit denen sie viel Geld verdient haben noch gewinnbringend an die Zentralbanken verkaufen konnten (das durfte nur in kleineren Tranchen geschehen um die Kurse zu stützen), natürlich zuletzt auf Kosten der Steuerviehs!
Nun ist es offensichtlich so weit, dass die nun absolut wertlosen Papiere im Safe der Steuerzahler gelandet sind und nun darf so langsam passieren, was niemals zu verhindern ist!
Natürlich ist nun kein Rettungsschirme mehr am kommenden Desaster schuldig, sondern die Schulden (Abschreibungen) sind schon da. Und wieder mal hatten die Politiker recht. Die Rettungsschirme sind und waren nicht das Problem! Nein, nicht, sondern die Politiker sind das Problem und ausführlich beschrieben ist das ganze Szenario bei

www.steuerembargo.co.de

Hier kann man auch erfahren, wie man handeln kann. Sehr, sehr empfehlenswert

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