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27.02.2004

08:17 Uhr

Kleine Anlagefirmen gewinnen Martkanteile

Berater erwarten neue Vertriebsmodelle

Unter dem Druck des verschärften Wettbewerbs in der Asset-Management- Branche werden sich neue Vertriebspartnerschaften zwischen Vermögensverwaltern herausbilden. Zu diesem Ergebnis kommen das Frankfurter Beratungsunternehmen Funds at Work und die Anwaltssozietät Norton Rose in einer Studie.

ina FRANKFURT/M. Einer Motor dieser Entwicklung ist laut Funds-at-Work-Vorstand Murat Ünal die wachsende Bedeutung so genannter Boutiquen, also kleiner und unabhängiger Asset-Manager mit Spezialisierung auf einzelne Vermögensformen wie europäische Aktien. „Diese kleinen Firmen sollten Verkaufskonsortien für ihre unterschiedlichen Produkte bilden“, beschreibt Ünal eine seiner Visionen. Dem Konzept gehöre dank der Kostenvorteile bei Aufbau und Unterhalt einer Verkaufsabteilung die Zukunft: „Leider verfolgt die Branche derartige ungewöhnliche Ansätze bisher zu wenig.“

Anzeichen einer Stimmungswende meint Ünal in der Umstrukturierung der institutionellen Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank (Deutsche Asset Management, DeAM) in Großbritannien zu erkennen. Die Gesamteinheit wurde in sieben Teilbereiche für einzelne Anlageformen aufgegliedert. „Damit vereinen wir die Vorteile einer Boutique mit den Ressourcen eines großen Fondsmanagers“, sagt ein DeAM-Sprecher zur neuen Struktur.

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