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31.10.2016

14:04 Uhr

Kooperationspläne

Frankreich und China beschließen Investmentfonds

China und Frankreich wollen zukünftig wirtschaftlich stärker zusammenarbeiten. Als erster Schritt wurde ein gemeinsamer Investitionsfonds beschlossen, von dem sich beide Staaten neue Abschlüsse und Aufträge erhoffen.

Der französische Außenminister Jean Marc Ayrault und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi haben bei Gesprächen die Auflegung eines Investitionsfonds beschlossen. China will damit wohl auchVorwürfen, das Land erschwere europäischen Staaten den Zugang zum eigenen Markt, begegnen. Reuters

Gemeinsame Pläne

Der französische Außenminister Jean Marc Ayrault und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi haben bei Gesprächen die Auflegung eines Investitionsfonds beschlossen. China will damit wohl auchVorwürfen, das Land erschwere europäischen Staaten den Zugang zum eigenen Markt, begegnen.

PekingFrankreich und China wollen einen gemeinsamen Investmentfonds auflegen. Damit sollen nach dem Vorbild des britischen Atomkraftwerkbau Hinkley Point gemeinsame Projekte vorangetrieben werden, kündigte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault am Montag in Peking an.

„Hinkley Point ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was wir zusammen tun werden: Verträge auf Drittmärkten und in allen Branchen gewinnen“, sagte Ayrault im Beisein seines chinesischen Amtskollegen Wang Yi.

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Die Einkaufstouren von Firmen aus Fernost in Deutschland schrecken auch die Bundesregierung auf – insbesondere, wenn es um Schlüsselbranchen geht. Das Wirtschaftsministerium will nun Schutzplanken einziehen.

Der Atomkonzern China General Nuclear Power und der französische EDF-Konzern stecken zusammen rund 20 Milliarden Euro in den ersten Atomkraftwerkbau in der Europäischen Union seit der Katastrophe im japanischen Fukushima vor mehr als fünf Jahren. „Das ist ein Beispiel, welchem wir überall folgen wollen - einschließlich in Afrika und Asien“, sagte Ayrault. China hofft, dass das Projekt in Großbritannien zum Türöffner auf anderen Märkten wird.

Westliche Unternehmerverbände und Politiker kritisieren immer wieder, dass ausländische Firmen in China auf weit mehr Widerstand stoßen als umgekehrt. Außenminister Wang wies das zurück. „Wenn man sich das Tempo und das Ausmaß ansieht, in welchem sich China im Vergleich zu anderen Schwellenländern geöffnet hat, dann gehören wir hier zu den Führenden“, sagte er.

Die deutsche Wirtschaft klagt über viele Beschränkungen in China. Umgekehrt sträubt sich die Bundesregierung gegen die Übernahme des Technologieunternehmens Aixtron durch chinesische Investoren. Diese Themen dürften auch beim China-Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Rolle spielen, der diesen Montag mit rund 60 Wirtschaftsvertretern für fünf Tage in die Volksrepublik reist.

Von

rtr

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