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18.04.2012

13:38 Uhr

Krise

Allianz muss Rücknahme von Immobilien-Dachfonds aussetzen

Die Allianz muss die Rücknahme eines Immobilien-Dachfonds aussetzen. Anleger hatten hunderte Millionen abgezogen und Vermögen, die kurzfristig flüssig gemacht werden könnten, sind weitgehend aufgezehrt.

Die Allianz muss die Rücknahme eines Immobiliendachfonds aussetzen. dapd

Die Allianz muss die Rücknahme eines Immobiliendachfonds aussetzen.

MünchenDie Krise bei den Immobilienfonds zieht immer weitere Kreise. Jetzt muss auch die Allianz die Rücknahme eines Immobiliendachfonds aussetzen. Betroffen ist der Fonds Allianz Flexi Immo, in den zuletzt noch rund 170 Millionen Euro investiert waren. Anleger hatten seit Anfang 2011 mehr als 200 Millionen Euro abgezogen, wie die Tochter des Versicherungskonzerns Allianz Global Investors (AGI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Damit seien die Vermögen, die kurzfristig flüssig gemacht werden könnten, weitgehend aufgezehrt. Das Vermögen stecke jetzt nahezu vollständig in offenen Immobilienfonds, die die Anteilscheinrücknahme ausgesetzt haben, und in kurzfristig nicht liquidierbaren Vermögenspositionen.

Anfang April hatte die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihren Immobilien-Dachfonds Immoflex Vermögensmandat für Mittelabzüge gesperrt. Der DWS-Dachfonds hat ebenfalls stark in offenen Immobilienfonds investiert. Er hält Anteile am SEB-Immoinvest- und am CS-Euroreal-Fonds, die wegen Liquiditäts-Engpässen geschlossen wurden.

Von

dpa

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