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01.02.2005

09:14 Uhr

Kurs-Gewinn-Verhältnis vieler Aktien gilt als günstig

Fondsmanager sehen Chancen in Osteuropa

Etwa 15 Prozent Gewinn an den osteuropäischen Aktienmärkten sollen in diesem Jahr möglich sein. Das glaubt jedenfalls Thomas Farthofer, Fondsmanager bei der österreichischen Gesellschaft Bawag P.S.K. Invest.

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HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Für Phantasie sorge weiterhin die Annäherung an Westeuropa mit höherem Wirtschaftswachstum und stärkerem Gewinnwachstum für die Unternehmen. Farthofer steuert den DKB Osteuropa Fonds TNL der Bayern LB International Fund, der dank eines Wertgewinns von 47,49 Prozent die Jahresbilanz 2004 der Aktienfonds mit Schwerpunkt Osteuropa anführt (Tabelle).

„Trotz hoher Kursgewinne im vergangenen Jahr sind die Bewertungen nach wie vor vergleichsweise günstig“, sieht auch Produktspezialist Jean-Pierre Gerber von der schweizerischen Gesellschaft Julius Baer Investment Funds Services noch Chancen. Daran soll auch künftig der von Charlemagne Capital in London gemanagte Julius Baer Central Europe Stock Fund teilnehmen. Mit einer Performance von 46,31 Prozent liegt der Fonds auf Rang zwei.

Farthofer hat den Russland-Anteil nach eigenen Angaben in der letzten Dezember-Woche wieder verdoppelt, sie liege jetzt bei über 30 Prozent. Zu den Favoriten zählten das Kreditinstitut Sberbank und der günstig bewertete Gaskonzern Gazprom. Beim Central Europe Stock Fund ist laut Gerber die Übergewichtung Russlands im dritten Quartal 2004 deutlich gesenkt worden. Aktuell betrage der Anteil russischer Titel 34 Prozent. Potenzial vermutet Gerber bei den russischen Marktführern im Mobilfunkbereich Mobile Telesystems und Vimpelcom.

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