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25.01.2007

10:12 Uhr

Manager der United Overseas Group schafft Sprung an die Spitze

Neuer Fonds punktet mit Banken und Versorgern

VonClaudia Lindenberg (Das Investment)

Besser konnte der Start auf dem deutschen Markt für den UOB Kinetics Small Cap Fund nicht sein: Erst vor wenigen Wochen für den hiesigen Vertrieb zugelassen, schaffte der Fonds des asiatischen Finanzkonzerns United Overseas Bank Group (UOB) auf Anhieb den Sprung an die Spitze der 61 Produkte umfassenden Kategorie "Aktien USA Nebenwerte".

Bilanz 2006: US-Aktienfonds für Nebenwerte

Bilanz 2006: US-Aktienfonds für Nebenwerte

HAMBURG. Mit einem 2006 erzielten Wertzuwachs von 15,14 Prozent liegt der von der US-Vermögensverwaltung Kinetics Asset Management beratene Fonds fast 16 Prozentpunkte über dem durchschnittlich erzielten Ergebnis. Zum Vergleich: Der amerikanische Nebenwerte-Index Russell 2000 legte im selben Zeitraum auf Euro-Basis 4,8 Prozent zu.

Auf Sektorebene habe der Fonds vor allem von Investments in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Versorger und Immobilien profitiert, erläutert Fondsberater Peter Doyle, der sich bei der Titelauswahl auf Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von bis zu drei Mrd. Dollar beschränkt. Wie beim ebenfalls von ihm gemanagten US UOB Kinetics Paradigm Fund-Standardwertefonds fährt Doyle generell eine eher defensive Strategie und stellt den Kapitalerhalt klar in den Vordergrund. Dabei setzt er als klassischer Value-Investor bevorzugt auf Unternehmen, die von den meisten Investoren gemieden werden und entsprechend günstig zu haben sind. "Am liebsten kaufe ich Firmen, die sich auf der Führungs- oder Produktebene in einer Umbruchphase befinden", erklärt Doyle. Die Wachstumsaussichten spielten dabei natürlich auch eine Rolle.

Im rund 100 Titel umfassenden Portfolio des zweitplatzierten Janus US Venture Fund ist Wachstum das wichtigste Kriterium. "Für den Fonds kommen nur Unternehmen infrage, deren Gewinne pro Jahr um voraussichtlich mindestens 15 Prozent steigen", erläutert Janus-Manager Will Bales. Aktuell setzt er vor allem auf die Bereiche Luxusgüter und Informationstechnologie, die derzeit rund die Hälfte des Portfolios ausmachen.

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