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03.03.2004

13:19 Uhr

Manager fahren unterschiedliche Liquiditätsstrategie

Hoher Mittelzufluss in offene Immobilienfonds

Den ertragreichen offenen Immobilienfonds fließen weiterhin frische Mittel in großer Höhe zu. Das bestätigen zumindest die Vertreter des Kanam Grundinvest Fonds und des SEB Immoinvest. Der mit etwas mehr als zwei Jahren noch junge Kanam Grundinvest führt wegen eines Zwölfmonats-Wertgewinns von 7 % die Rangliste an.

HB/vwd FRANKFURT/M. Hans-Joachim Kleinert, Geschäftsführer der Kanam Grund Kapitalanlagegesellschaft, führt dieses Ergebnis vor allem auf die bewusst niedrig gehaltene Liquiditätsquote zurück, die derzeit bei rund 15 % liege. „Wir steuern den Vertrieb des Fonds so, dass die Zuflüsse erst dann verstärkt werden, wenn wir ein konkretes Objekt verhandeln“, sagt er. Liquidität müsse sonst zu niedrigen kurzfristigen Zinsen angelegt werden. Kleinert bezeichnet den Fonds als reinen „Auslandsfonds“, der überwiegend in Büroimmobilien investiere.

Barbara Knoflach, Geschäftsführerin von SEB Immobilien-Investment, beziffert die Liquiditätsquote des SEB Immoinvest auf knapp 25 %. Der Anteil der Büroobjekte sei mit rund 75 % zwar der größte Brocken, allerdings sei der Anteil an Einzelhandels- und Logistikimmobilien aufgestockt worden. „Unser Ziel ist es, 2004 den Büroanteil auf 70 % zu senken.“ Regional ist der Fonds im Gegensatz zum Kanam-Fonds in Deutschland investiert. Daneben gibt es Objekte im europäischen Ausland sowie in den USA.

Für Dietmar Herbach, Fondsanalyst bei der Researchgesellschaft Feri Trust, verfolgt der SEB Immoinvest eine „wohlüberlegte“ Anlagestrategie. „Dieser Fonds hat historisch betrachtet überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet und sich rechtzeitig europaweit diversifiziert“, sagt er.

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