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05.01.2005

09:51 Uhr

Manager offener Immobilienfonds engagieren sich zunehmend in Osteuropa und Asien

Immobilienfonds favorisieren ausländische Objekte

Nach der Korruptionsaffäre und den Bewertungsproblemen eines Deka-Immobilienfonds wollen die Anbieter offener Immobilienfonds das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Unter anderem erhoffen sich DB Real Estate und die zur Union-Investment-Gruppe gehörende Difa mit einer starken Streuung der Investitionen auf unterschiedliche Anlageregionen und einem aktiven Portfoliomanagement ihre offenen Immobilienfonds attraktiv zu machen.

HB FRANKFURT/M. Nach den Angaben von Kurt Müller, Managing Director bei DB Real Estate, investiert der Fonds Grundbesitz-Global ausschließlich im Ausland. Der Fonds nutze unterschiedliche Immobilienzyklen auf den globalen Wachstumsmärkten aus. Aktuell seien 7,5 Prozent in Südkorea und drei Prozent in Japan investiert. Alternativen sieht Müller neben Warschau, Prag und Budapest auch in West- und Südeuropa.

Difa-Vorstand Reinhard Kutscher Kutscher favorisiert für den Fonds Difa-Grund im Jahr 2005 ebenfalls Asien. „Unsere Akquisitionen dürften in den kommenden Monaten vor dem Abschluss stehen“, so der Vorstand. Vor allem die Metropolen Hongkong, Singapur und Seoul seien von Interesse. Ebenfalls vor dem Kauf stehen Kutscher zufolge Objekte in Paris, London und Brüssel. Der Anteil an Deutschland- Immobilien soll von derzeit 50 auf 25 Prozent reduziert werden.

Der Grundbesitz-Global liegt mit einer Wertentwicklung von knapp fünf Prozent innerhalb von zwölf Monaten an zweiter Stelle unter 24 ausgewerteten Produkten in der Kategorie offene Immobilienfonds. Ein Plus von 3,21 Prozent bedeutet Platz zehn für den Difa-Grund-Fonds.

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