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15.01.2010

18:46 Uhr

Medienfonds-Vergleich

Commerzbank und HVB verlängern Frist

Im Streit um Medienfonds des Anbieters VIP hoffen Commerzbank und Hypovereinsbank auf eine gütliche Einigung mit weiteren Anlegern. Die Banken verlängerten am Freitag die Frist für eine Annahme ihres Vergleichsangebots zum Fonds VIP-4 bis zum 1. Februar.

Anleger hatten mehrere Hundert Millionen Euro in die VIP-Fonds investiert. Quelle: gms

Anleger hatten mehrere Hundert Millionen Euro in die VIP-Fonds investiert.

HB FRANKFURT. Damit ende die ursprünglich am Freitag auslaufende Frist nun zeitgleich mit der Annahmefrist für den Vergleich zum Fonds VIP-3, hieß es in einer Mitteilung der beiden Institute.

Die Banken haben Tausenden Anlegern von Medienfonds des Grünwalder Filmproduzenten VIP angeboten, fast alle Einlagen zurückzubezahlen und damit einen jahrelangen Rechtsstreit zu beenden. Die Banken wurden mit Schadensersatzforderungen in Zusammenhang mit dem Verkauf der Fonds konfrontiert. Anleger hatten mehrere Hundert Millionen Euro in die VIP-Fonds investiert. Unlautere Praktiken bei der Fondsverwaltung führten dazu, dass der Fiskus Investoren den Steuervorteil aberkannte und die Finanzämter Steuern in Millionenhöhe nachforderten.

Kommentare (3)

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volksbankenopfer

16.01.2010, 10:35 Uhr

Während Commerzbank und HVb eine gütliche Einigung für betrogene Anleger anstreben, wollen die Volsbanken mit dem "VR Vorsorgeplan" und den Aktionen für "Vermögende Privatkunden" einfangen. Und das nun für "vermögende Clientel", nach dem man die Kleinanleger mit den maladen DG Fonds über den Tisch gezogen hat.
Für wie dumm werden die ca. 30 Millionen Kunden und ca. 16 Millionen Mitglieder der Volksbanken denn eigentlich noch gehalten?
Dieser sich als "seriös" gebende Verbund der Volksbanken mit der DZ bank ist doch noch nicht mal in der Lage einfache immobilienfonds zu managen, wie die Pleitefonds der DG Anlage eindrucksvoll hzum Schaden der betroffenen beweisen.

Ronaldodifra

17.01.2010, 18:08 Uhr

Diesen sog. Managern der DZ bank, den Volks- und Raiffeisenbanken fehlt eben der nötige Anstand im Leibe. Viele Anleger haben sie um ihr Erspartes gebracht ohne Reue zu zeigen. Die Zulassung von Geldgeschäften sollte ihnen verboten oder zumindest eingeschränkt werden.

Alfred G.

17.01.2010, 19:03 Uhr

Wer Schaden anrichtet, ist auch für die beseitigung verantwortlich. Was jede anständige Mutter ihrem Kind schon früh beizubringen versucht, ist bei der DZ-bank anscheiend noch nicht angekommen. Dort werden die geschädigten Anleger weiterhin verhöhnt.

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