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10.03.2004

08:20 Uhr

Nach der jüngsten Kurserholung bleibt die Stimmung in beiden Sparten gut

Branchenfonds-Manager mögen Biotech- und High-Tech-Aktien

Bildet sich am Biotech-Markt schon wieder eine Blase? Fondsmanager Thomas Bucher räumt zwar ein, dass die Bewertungen recht teuer aussehen. Dennoch meint der DWS-Experte, dass das Geschäftsmodell innovativer Biotech-Firmen noch funktioniere und die Bewertungen gerechtfertigt seien.

HB/vwd/Frankfurt/M. „Der Biotech-Markt hat das Potenzial, den Gesamtmarkt zu überflügeln“, erklärt Bucher. Er verweist auf die Übernahme des Biotech-Unternehmens Isperion durch den Pharmariesen Pfizer mit einem Kursaufschlag von 50 %. Auch die jüngst erfolgte Zulassung des Milliardenumsätze versprechenden Genentech-Krebsmittels Avastin sei so Nachricht, die für den Biotech-Markt spreche. Denn den großen Pharmakonzernen bleibe angesichts leerer „Pipelines“ gar nichts anderes übrig, als sich bei Biotech-Firmen zu bedienen. „Und die verkaufen ihre Produkte entweder teuer an die Großindustrie“, so Bucher, „oder sie werden gleich ganz geschluckt“. Buchers Favorit ist die US-Firma Ligand Pharmaceuticals, die er für günstig bewertet hält: „Das Unternehmen macht 2004 erstmals Gewinn und wurde von Analysten noch wenig berücksichtigt.“

Der von Bucher verwaltete DWS Biotech-Aktien Typ O liegt mit einer Zwölfmonats-Wertentwicklung von 29,81 % per Ende Januar in der Tabelle der zehn größten Branchenfonds auf dem fünften Platz. Zwei Plätze dahinter rangiert mit einem Wertzuwachs von 19,29 % der Uni21. Jahrhundert -net- von Union Privatfonds. „Dieser Fonds investiert in Technologie, setzt dabei aber eher auf altbewährte Blue-Chips“, erklärt Alice Segschneider von der Fondsanalyse- Gesellschaft Lipper.

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