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15.01.2010

09:38 Uhr

Offensives Jahr

Europäer lieben risikoreiche Fonds

VonIngo Narat

Im Fondsjahr 2009 sind die europäischen Anleger wieder in die Offensive gegangen. Dabei wurde vor allem in Produkte für Anleihen mit Kreditrisiken und für Aktien investiert.

2009 legten Investoren oft ihr Geld in Anleihen an. Quelle: dpa

2009 legten Investoren oft ihr Geld in Anleihen an.

FRANKFURT. In den elf Monaten bis Ende November beliefen sich die Nettokäufe bei Aktienfonds auf 96 Mrd. Euro und bei Anleihefonds auf 78 Mrd. Euro. Das geht aus den vorläufigen Zahlen der Londoner Analysefirma Lipper FMI hervor. Aus beiden wichtigen Anlagegruppen hatten die Investoren während der Vorjahresperiode unter dem Eindruck der Finanzkrise 125 beziehungsweise 173 Mrd. Euro abgezogen.

Bei den Anleihefonds ist das Niedrigzinsumfeld für die Suche nach höher rentierlichen und damit riskanteren Anlagen verantwortlich. "Der Run auf diese Alternativen hält an", sagt Bella Caridade-Ferreira, Researchleiterin bei Lipper FMI. Von den genannten Nettozuflüssen in Höhe von 78 Mrd. Euro entfallen rund 58 Mrd. Euro auf Produkte für Unternehmensanleihen und Papiere von Schwellenländer-Emittenten.

Im Monat November mit einem Gesamtabsatz von 12,8 Mrd. Euro führen die Investmentsparten von Crédit Agricole und Deutsche Bank die Hitliste der Anbieter mit den höchsten Absätzen an. Beim grenzüberschreitenden Absatz für europaweit vertriebene Produkte rangiert die britische Schroders vor der Deutschen Bank.

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