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04.01.2007

13:18 Uhr

Portfoliostrukturierung

Fondsmanager setzen auf Aktien

Fondsmanager haben in dem positiven Marktumfeld zum Jahresende ihre Aktienpositionen noch einmal aufgestockt.

Sieben von der Reuters-Tochter Lipper befragte Fondsgesellschaften erhöhten im Dezember den Anteil von Aktien in ihren Portfolien im Vergleich zum November um durchschnittlich 3,1 Prozentpunkte auf 54,52 Prozent. Am beliebtesten blieben dabei Dividendentitel aus der Eurozone.

Im abgelaufenen Jahr hat der Stoxx-50-Index der wichtigsten börsennotierten europäischen Unternehmen rund zehn Prozent an Wert gewonnen, beim deutschen Leitindex Dax war es sogar das Doppelte. Allein im Dezember stiegen die Kurse der in diesen Indizes gelisteten Unternehmen um drei und um fünf Prozent. Da sie annehmen, dass sich Aktien auch in den nächsten zwölf Monaten besser entwickeln werden als festverzinsliche Wertpapiere, war die Mehrzahl der Vermögensverwalter in den Dividendentiteln neutral oder übergewichtet.

Der Anteil an Rentenpapieren in den gemischten Portfolios wurde im Dezember leicht gesenkt auf 31 von 31,65 Prozent im November. Die Bargeldquote stieg an auf 13,74 von 12,25 Prozent. Mehr als die Hälfte der befragten Portfoliomanager hielt den Dollar und das britische Pfund für überbewertet.

Schweizer Franken und Euro wurden dagegen als fair bewertet gesehen, der japanische Yen als unterbewertet. Vor dem Hintergrund der steigenden Zinsen in der Euro-Zone hat die europäische Gemeinschaftswährung im vergangenen Jahr rund elf Prozent zum Dollar gewonnen, zum japanischen Yen stieg sie sogar um 13 Prozent und markierte um 157,19 Yen ein Rekordhoch.Bis auf eine gaben alle befragten Fondsgesellschaften an, in den nächsten sechs Monaten neue Fonds auflegen zu wollen.

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