Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.07.2014

16:21 Uhr

Reichste Uni der Welt

Harvard laufen Geldmanager weg

Harvard ist die reichste Uni der Welt, doch ihre Manager kann sie nicht halten. Matt Ciaschini, zuständig für Rohstoff-Investments hat die Organisation verlassen. Drei weitere Manager sind bereits von Bord gegangen.

Innerhalb von nur zwei Monaten haben mindestens vier Geld-Manager Harvard verlassen. dapd

Innerhalb von nur zwei Monaten haben mindestens vier Geld-Manager Harvard verlassen.

New YorkMatt Ciaschini, der sich um rund 700 Millionen Dollar an Rohstoff-Investments bei der Stiftung der amerikanischen Harvard University kümmerte, hat die Organisation verlassen. Damit steigt die Anzahl der Geld-Manager, die in den vergangenen beiden Monaten von Bord gegangen sind, auf mindestens vier an.

Wie Ciaschini gegenüber Bloomberg News erklärte, hat er bereits im vergangenen Monat aus persönlichen Gründen aufgehört. Er arbeite nun für den Versicherer Prudential Financial, kümmert sich dort um Agrar-Investments. Der von ihm zuvor bei Harvard verantwortete Investment-Bereich wurde auf Kollegen verteilt, wie Christine Heenan, Sprecherin der Universität, erklärte. Es gebe keine Pläne, die Stelle neu zu besetzen.

Stiftungschefin Jane Mendillo hatte vorletzte Woche ihren Abgang zum Jahresende angekündigt. Ebenfalls von Bord gegangen sind Händler Apoorva K. Koticha, wie Bloomberg News aus informierten Kreisen erfuhr, sowie Portfolio-Manager Mark McKenna. Letzterer ging diesen Monat zu Black Rock, um einen Hedgefonds zu starten. Harvard ist die reichste Universität der Welt. Das Vermögen ihrer Stiftung beläuft sich auf 32,7 Milliarden Dollar.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Sergio Puntila

07.07.2014, 16:50 Uhr

Havard: eine Wissenschaftslegende.

Dafür hat Havard inzwischen alles geleistet wozu Havard in der Lage scheint.

Vielleicht wird Facebook etwas für diese heruntergekommene Mentalschmiede spenden: dann wäre Havard vollends im Eimer.

Sergio Puntila

07.07.2014, 16:59 Uhr

ps

man versteht längst nicht mehr, wie eine ideologische us-amerikanische kaderschmiede wie harvard, die jeden probanden entlassen kann wie einen analphabeten überhaupt noch mittel einwerben konnte.

Herr Peter Kock

08.07.2014, 12:14 Uhr

...und 3 Tage vor der Arcandor-Pleite hat ESSEN ja noch ne Menge überwiesen ....nicht wahr Herr Middelhoff ?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×