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27.01.2009

08:03 Uhr

Starker Yen trübt die Geschäfte der Exportnation

Fonds halten sich bei Japan-Aktien zurück

VonChristian Kemper

Japanische Unternehmen leiden unter dem starken Yen. Vor allem Unternehmen mit Absatzmärkten in den USA oder Europa sind von den ungünstigen Wechselkursen betroffen. Deshalb setzen die beiden einzigen erfolgreichen Fondsmanager an der Spitze der Fonds-Hitliste auf japanische Großunternehmen, die ihr Geschäft im Land selbst machen.

Quelle: dpa

FRANKFURT. So erwirtschafteten sie 2008 eine positive Jahresrendite von immerhin vier beziehungsweise einem Prozent. Im Korb von Ron Slattery, dem Manager des Fidelity-Japan-Advantage-Fonds, liegen zurzeit Aktien aus der Chemie- und Bauwirtschaft. Und auch Fondsmanager Hiromitsu Kamata spekuliert aktuell lieber mit exportunabhängigen Titeln. Sein SGAM-Fonds Equities-Japan-Target umfasst Infrastruktur-Papiere und auch Finanztitel.

Die größte Wertentwicklung 2008 brachten ihm Aktien von Taihei Dengyo ein. Und Ende Dezember kaufte er 77-Bank-Aktien hinzu, die mittlerweile 2,6 Prozent des Japankorbes ausmachen. "Japanische Aktien haben es schwer, denn von Seiten der Regierung ist bis Ende des Jahres keine merkliche Stimulation zu erwarten", sagt Andreas Köchling. Bis zur Unterhauswahl im September 2009 sieht der Feri-Asienexperte überwiegend noch Probleme in der Region.

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