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25.02.2004

10:35 Uhr

Strategen erwarten steigende Kurse

Rentenfonds stocken Staatsanleihen auf

Die langfristigen Euro-Kapitalmarktrenditen werden sinken: Davon ist Allan Valentiner überzeugt. Laut dem Bondspezialisten kann die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen von aktuell über 4 % in Richtung 3,5 % fallen.

HB/vwd FRANKFURT/M. Darauf habe er sich als Berater des Euro-Rentenfonds Johannes Führ-UI-Renten-Global eingestellt. In den zurückliegenden sechs Monaten sei die durchschnittliche Restlaufzeit der im Fonds enthaltenen Papiere von fünf auf 6,7 Jahre erhöht worden. In den zwölf Monaten bis Ende Januar wirtschaftete Valentiner sehr erfolgreich. Mit einem Wertgewinn von 6,55 % führt er die Liste der 249 Euro-Rentenfonds an.

Etwas zurückhaltender beurteilt DWS-Fondsmanager Johannes Müller die Perspektiven des Euroland-Rentenmarkts. Wie Valentiner erwartet er zwar in diesem Jahr keine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank. Doch dürften seiner Einschätzung nach die Renditen im langen Laufzeitensegment auf Grund verbesserter Konjunkturaussichten moderat steigen. Die Rendite der zehnjährigen Emissionen des Bundes sieht er am Jahresende zwischen 4,5 und 4,75 %. Vor diesem Hintergrund habe er beim DWS Inrenta bereits seit dem vierten Quartal 2003 die durchschnittliche Restlaufzeit von sieben auf 5,5 Jahre verkürzt. Eine Performance von 4,94 % bringt das Produkt der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS auf Platz neun.

„Beide Fonds haben den Erwartungen an einen Rentenfonds entsprochen: Sicherheit in schweren Zeiten“, kommentiert der unabhängige Fondsberater Gerd Bennewirtz die Wertzuwächse beider Produkte, insbesondere zwischen dem Beginn der Aktienbaisse im März 2000 und dem Anfang des Irak-Kriegs im März 2003. Euroland-Aktien hätten im gleichen Zeitraum immerhin knapp 60 % verloren.

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