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06.02.2012

15:01 Uhr

Ungewöhnliche Zuflüsse

ETFs nachgefragt wie noch nie im Januar

Zum Jahresanfang ist das ETF-Geschäft in den USA so stark wie nie zuvor gelaufen. Anleger investierten unter dem Strich 28 Milliarden Dollar frisches Kapital, zeigten Zahlen der Deutschen Bank am Montag.

Die Nachfrage nach börsennotierten Indexfonds war stark wie nie. Reuters, Sascha Rheker

Die Nachfrage nach börsennotierten Indexfonds war stark wie nie.

FrankfurtDie Nachfrage nach börsennotierten Indexfonds (ETFs) war Anfang 2012 so groß wie noch nie in einem Januar. Anleger investierten unter dem Strich 28 Milliarden Dollar frisches Kapital, wie Zahlen der Deutschen Bank am Montag zeigten. Dies sei der fünftstärkste monatliche Zufluss seit Beginn der Erhebungen 1993 gewesen. Der Großteil des Geldes sei in Aktien-ETFs geflossen, darunter vor allem auf den US-Aktienmarkt und globale Indizes mit zyklischen Werten.

Die Zuflüsse in börsennotierte Indexfonds sind zum Jahresbeginn generell besonders stark, weil Investoren dann ihre Portfolios neu aufstellen. Doch auch abgesehen von diesem saisonalen Effekt sind die Zuflüsse in diesem Januar ungewöhnlich hoch. Experten begründen dies mit der anhalten Kursrally am Aktienmarkt.

Von

rtr

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