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04.07.2014

11:16 Uhr

Vermögensverwalter

Blackstone setzt ersten Hedgefonds auf

Blackstone hat bislang Mittel lediglich in Fonds von Dritten investiert und sich an Hedgefondsfirmen beteiligt. Nun möchte das Untrenehmen einen eigenen Hedgefonds gründen. Die Kapitalausstattung ist üppig.

Blackstone hat bislang Mittel lediglich in Fonds von Dritten investiert. Nun will das Unternehmen selbst Talente an Bord holen, um seine Renditen zu steigern. ap

Blackstone hat bislang Mittel lediglich in Fonds von Dritten investiert. Nun will das Unternehmen selbst Talente an Bord holen, um seine Renditen zu steigern.

New YorkBlackstone Group ist bereits jetzt der größte Investor in Hedgefonds. Nun holt der Vermögensverwalter ein Team von drei Händlern an Bord, um einen solchen Fonds erstmals selbst zu verwalten, wie Bloomberg News von zwei mit den Plänen vertrauten Personen erfuhr

Das Team wird Kundenkapital und geliehene Mittel von etwa 500 Millionen Dollar verwalten und Wetten auf Kursgewinne und - verluste von Aktien abschließen, erklärten die informierten Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten, weil die bevorstehenden Neuzugänge noch nicht offiziell bekannt gegeben wurden. Insgesamt habe Blackstone mit 75 Händlern über potenzielle Strategien für den Hedgefonds gesprochen, wie viele davon jedoch eingestellt werden, sei noch unklar.

Die besten deutschen Aktienfonds

Deutsche Wertpapierfonds

7,61 Prozent durchschnittliche Jahresrendite haben Fonds mit den Fokus auf deutsche Aktien ihren Anlegern zwischen 2003 und 2013 ihren Anlegern gebracht, fand der Branchenverband BVI heraus. Das sind mehr als zwei Prozentpunkte über der Performance der internationalen Wertpapierfonds. Welche Produkte höchste Rendite bringen.

Platz 1: DWS Deutschland

10-Jahres-Rendite: 23,488 Prozent

15-Jahres-Rendite: 39,903 Prozent

20-Jahres-Rendite: 69,282 Prozent

Platz 2: DWS Aktien Strategie Deutschland

10-Jahres-Rendite: 22,123 Prozent

Platz 3: DWS German Equities Typ O

10-Jahres-Rendite: 20,729 Prozent

15-Jahres-Rendite: 33,855 Prozent

Platz 4: Concerta-A-Eur

10-Jahres-Rendite: 20,296 Prozent
15-Jahres-Rendite: 32,881 Prozent
20-Jahres-Rendite: 53,477 Prozent
25-Jahres-Rendite: 87,902 Prozent
30-Jahres-Rendite: 149,831 Prozent
35-Jahres-Rendite: 278,247 Prozent

Platz 5: DWS Investa

10-Jahres-Rendite: 19,787 Prozent
15-Jahres-Rendite: 31,357 Prozent
20-Jahres-Rendite: 52,743 Prozent
25-Jahres-Rendite: 91,115 Prozent
30-Jahres-Rendite: 156,422 Prozent
35-Jahres-Rendite: 296,177 Prozent

Blackstone hat bislang Mittel lediglich in Fonds von Dritten investiert und sich an Hedgefondsfirmen beteiligt. Nun will das Unternehmen selbst Talente an Bord holen, um seine Renditen zu steigern. Bereits seit eineinhalb Jahren sieht sich Blackstone nach Händlern um, hat sich damit bislang allerdings etwas schwergetan. Dies liege zum einen daran, dass die Firma nur Spitzentalente wolle, zum anderen daran, dass neue Konditionen für die Teams aufgesetzt werden müssen. Die Mitarbeiter des Hedgefonds sollen zwar nicht direkt Blackstone- Angestellte sein, Geld jedoch exklusiv für das Unternehmen aus New York verwalten.

“Der Wettbewerb um Talente ist scharf”, sagt Don Steinbrugge, Managing Partner bei dem Hedgefondsberater Agecroft Partners LLC, im Telefoninterview. “Alle wollen einen eigenen Hedgefonds haben und mit einer Milliarde Dollar an den Start gehen, wie das vor 2008 noch die Norm war. In Wahrheit ist das mittlerweile allerdings nicht mehr so einfach.”

Tom Hill, stellvertretender Chairman von Blackstone, hat die Hedgefonds-Sparte von 2 Mrd. Dollar im Jahr 2000 auf mittlerweile mehr als 58 Mrd. Dollar ausgeweitet. Damit ist die Firma weltgrößter Verwalter von Dach-Hedgefonds. Die Konkurrenten Carlyle Group LP und KKR & Co. haben Hedgefonds aufgekauft, um Kundengelder direkt zu verwalten.

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