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10.02.2014

09:49 Uhr

Volatilität

Anti-Angst-Fonds ist gefragt wie nie

Ein börsengehandelter Fonds, dessen Anteilswert bei zunehmendem Vertrauen an den US-Aktienmärkten steigt, erzielt derzeit Rekordzuflüsse. Anleger hoffen auf hohe Erträge, wenn die derzeitige Korrektur wieder nachlässt.

Auf dem Parkett der New York Stock Exchange: In Zeiten einer Börsenkorrektur wächst das Lager der Optimisten. ap

Auf dem Parkett der New York Stock Exchange: In Zeiten einer Börsenkorrektur wächst das Lager der Optimisten.

In der vergangenen Woche stieg das Volumen des Velocity Shares Daily Inverse VIX Short-Term ETN (XIV ETN)  um rund 196 Millionen Dollar. Das war der größte Zufluss seit seinem Debüt im November 2010, wie Daten von Bloomberg News zeigen.

Exchange-traded Notes (ETNs) sind börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines zugrundgelegten Basiswerts nachbilden. Der Wert des XIV ETN steigt, wenn die Volatilität an der US-Börse sinkt, sich also das Ausmaß der  Kursschwankungen verringert.

Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) gilt als Angst-Index für den amerikanischen Aktienmarkt. Das Volatilitäts- Barometer bewegt sich zu etwa 80 Prozent der Zeit entgegengesetzt zum US-Aktienindex S&P 500.

Die besten deutschen Aktienfonds

Deutsche Wertpapierfonds

7,61 Prozent durchschnittliche Jahresrendite haben Fonds mit den Fokus auf deutsche Aktien ihren Anlegern zwischen 2003 und 2013 ihren Anlegern gebracht, fand der Branchenverband BVI heraus. Das sind mehr als zwei Prozentpunkte über der Performance der internationalen Wertpapierfonds. Welche Produkte höchste Rendite bringen.

Platz 1: DWS Deutschland

10-Jahres-Rendite: 23,488 Prozent

15-Jahres-Rendite: 39,903 Prozent

20-Jahres-Rendite: 69,282 Prozent

Platz 2: DWS Aktien Strategie Deutschland

10-Jahres-Rendite: 22,123 Prozent

Platz 3: DWS German Equities Typ O

10-Jahres-Rendite: 20,729 Prozent

15-Jahres-Rendite: 33,855 Prozent

Platz 4: Concerta-A-Eur

10-Jahres-Rendite: 20,296 Prozent
15-Jahres-Rendite: 32,881 Prozent
20-Jahres-Rendite: 53,477 Prozent
25-Jahres-Rendite: 87,902 Prozent
30-Jahres-Rendite: 149,831 Prozent
35-Jahres-Rendite: 278,247 Prozent

Platz 5: DWS Investa

10-Jahres-Rendite: 19,787 Prozent
15-Jahres-Rendite: 31,357 Prozent
20-Jahres-Rendite: 52,743 Prozent
25-Jahres-Rendite: 91,115 Prozent
30-Jahres-Rendite: 156,422 Prozent
35-Jahres-Rendite: 296,177 Prozent

Hohe Mittelzuflüsse in den XIV-ETN legen den Schluss nahe, dass einige Investoren davon ausgehen, dass eine starke US-Konjunktur die Sorgen zu den Schwellenländerwährungen und zu Chinas Wachstum überlagern wird. Das erklärt Randy Frederick, Managing Director bei Charles Schwab in einem Interview mit Bloomberg News.

Konjunkturdaten in dieser Woche waren gut aufgenommen worden. Der Auftragseingang in der US-Industrie fiel im Dezember weniger stark als vorab erwartet.

„Es handelt sich um eine Wette, dass an den Märkten Ruhe einkehrt und die Volatilität abnimmt“, sagt Frederick. Seine Firma verwaltet rund 2,2 Billionen Dollar an Kundenvermögen. „Die Frage dabei ist, wie lange es dauert, bis das tatsächlich passiert. Die ganze Korrektur könnte morgen vorüber sein. Oder erst im April.“

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