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27.03.2014

13:32 Uhr

Fünf Investoren, fünf Fragen

Das große Dax-Orakel

VonJörg Hackhausen

ExklusivWie lange steigt der Dax noch? Sollten Anleger jetzt noch kaufen oder lieber abwarten? Wir fragen nach bei fünf prominenten Investoren. Wenn jemand weiß, wie es an den Märkten weitergeht, dann am ehesten diese Profis.

Blick in die Glaskugel: Wer kennt die Zukunft an der Börse? Getty Images

Blick in die Glaskugel: Wer kennt die Zukunft an der Börse?

DüsseldorfDer Dax steht fast genauso hoch wie zu Beginn des Jahres, bei rund 9.500 Punkten. Eigentlich ist also gar nicht viel passiert, könnte man meinen. Richtig ist das Gegenteil. Allein die Punktzahl sagt wenig darüber aus, wie nervenaufreibend die vergangenen Wochen für Anleger waren.

Zuerst die Währungskrise in den Schwellenländern, dann der Konflikt um die Krim, schließlich Sorgen um Chinas Wirtschaft – für ängstliche Naturen gab es reihenweise Gründe, um die Nerven zu verlieren. Wer sich nicht nur den Endstand, sondern auch den Verlauf anschaut, stellt fest, dass es im ersten Quartal ein ständiges Auf und Ab für den Dax war. Es ging hoch fast bis auf 10.000 Punkte, runter beinahe bis 9.000 Punkte, und danach dasselbe Spiel gleich noch einmal.

Die kommenden Wochen dürften nicht minder turbulent verlaufen. Die Frage ist nur, was Anleger – abseits der täglichen Schwankungen – auf lange Sicht erwartet. Soll man jetzt noch Aktien kaufen? Wo liegen Chancen, wo sind Risiken? Wie gefährlich ist die Krim-Krise? Wir haben dazu einige der prominentesten Investoren in Deutschland befragt: Jens Ehrhardt, Hendrik Leber, Max Otte, Michael Keppler und Manfred Schlumberger. In vielen Punkten sind sich die Experten einig, allerdings mit Unterschieden im Detail – und einer fällt fast immer aus der Reihe.

Kommentare (14)

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27.03.2014, 14:03 Uhr

Es wird der Dax auch die nächsten Monate weiter hin und hergeschoben, denn richtige Investoren die langfristig halten sind nicht mehr vorhanden. Heute macht man die Gewinne in Nanosekunden und das mehrmals am Tag. Daher läuft es meiner Meinung nach seitwärts weiter. Zwischen 9100 und 9700 diese Jahr und obwohl nichts passiert kann man locker in ein paar Stunden mit Daxderivaten die Einsätze vervielfachen.
Gut nur das man weiss irgendwie holen sie fast immer bestimmte Knockoutscheine ab, sowohl unten als auch oben. Entsprechend handelt "man" d.h. "System" täglich alles ab. Bei 9400 im Dax konnte man zum zocken jedenfalls wieder kurzfristig auf die Wende setzen. Nicht Wissen zählt, sondern schnelligkeit

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27.03.2014, 14:09 Uhr

Hat man Uli Hoeneß nicht befragt?

Account gelöscht!

27.03.2014, 14:28 Uhr

Hoeneß hat nicht umsonst soviele Millionen verdient, er hat rund um die Uhr gezockt.
Ist auch mittlerweile nur eine Zockerbude, der einzige Vorteil man kann warten und ist sein Geld nicht sofort los wie beim Roulette. Setzt man auf Schwarz und es kommt kurz mal rot, wartet man und dann steigt der Dax schon wieder. Es gibt ja wirklich keine Alternativen, wer dabei sein will im schnellen Spiel muss stets seine Gewinne absichern, aber dank Stopploss kann ja nicht wirklich was passieren. Die Gier da bin ich mir sicher, sorgt immer wieder für steigende Indices. Ich selbst zocke ja auch was geht. Leicht verdientes Geld, mit wenig Risiko. Rein und raus, rein und raus. Die Volatilität ist traumhaft für das schnelle Geld. Eigentlich schade das der Bayern Boss nicht mehr mitspielen kann

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