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28.02.2012

14:20 Uhr

Geldanlage

Das Comeback der US-Aktien

VonJens Hagen

Die Konjunktur der größten Volkswirtschaft der Welt springt an. Kaum beachtet von vielen Anlegern feiern die Aktienmärkte in den Vereinigten Staaten ein Comeback. Welche Titel Anleger locken können.

Der Blick auf den Chart des Dow Jones zeigt ein beidruckendes Comeback des größten Aktienmarktes der Welt. dapd

Der Blick auf den Chart des Dow Jones zeigt ein beidruckendes Comeback des größten Aktienmarktes der Welt.

Auf der Suche nach auskömmlicher Rendite entdecken viele Investoren aktuell wieder die Vereinigten Staaten. Nach Jahren der Wirtschaftskrise springt in Übersee jetzt die Konjunktur an. „Der Aufschwung nimmt kurzfristig Gestalt an“, sagt Didier Saint-Georges, Mitglied des Investment-Komitees beim französischen Vermögensverwalter Carmignac Gestion. „Die Wachstumsprognosen konnten auf zwei Prozent angehoben werden, die Verbesserung am Arbeitsmarkt und die ersten Anzeichen einer Stabilisierung des Wohnimmobilienmarkts tragen dazu bei“.

Diese Woche stehen wichtige Konjunkturdaten wie der ISM Einkaufsmanagerindex und Verbraucherausgaben auf der Agenda und könnten Anleger zum Kauf animieren. "Fast alle Anleger, Analysten und Auguren setzen aktuell auf einen Turnaround in den Vereinigten Staaten", sagt Andre Will-Laudien , Leiter Research und Strategie bei der Privatbank Donner & Reuschel. Besonders wichtig sei der Häusermarkt. "Wenn die USA dieses Problem lösen können, könnte eine neue Konsumwelle entstehen, die den Aktienmarkt mit sich reißt", sagt Will-Laudien.

Anleger, die in den vergangenen Krisenjahren auf US-Aktien gesetzt haben, fahren schon jetzt die Ernte ein. Neben ersten Anzeichen der Konjunkturbelebung und teils überraschend guten Quartalszahlen wirkt vor allem die hemmungslose Niedrigzinspolitik der amerikanischen Notenbank wie die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank positiv auf die Kurse vieler US-Aktien.

Eine Studie von Donner & Reuschel für Handelsblatt Online zeigt ein Comeback von US-Werten am Beispiel des Index S&P 500. In der Jahren 2001 bis 2006 schnitt dieser Index, der die Werte der 500 größten börsennotierten Unternehmen zusammenfasst, in jedem Jahr schlechter ab als der weltweite Aktienindex MSCI World.

Chartgalerie: Welche US-Aktien interessant sind

Chartgalerie

Welche US-Aktien interessant sind

Amerikanische Aktien legten in den vergangenen Monaten eine fulminante Rally hin. Eine Analyse zeigt, welche US-Titel für Anleger einen Blick wert sein könnten. Das Ergebnis: 18 Charts mit Überraschungspotenzial.

Die Privatbank analysierte die Renditeentwicklung in 21 Zeiträumen mit unterschiedlicher Haltedauer für diese sechs Jahre. So machte ein Käufer mit einem S&P 500–Depot, der im Jahr 2004 kaufte und im nächsten Jahr wieder verkaufte, ein Minus von 20,9 Prozent. Im Vergleich zum weltweiten Markt lag der Verlust 5,9 Prozentpunkte höher. Im Schnitt lag der US-Markt über alle Zeiträume hinweg 4,1 Punkte schlechter als der MSCI World. Im besten Fall lag der US Markt 2,2 Punkte schlechter – bei einem Kauf 2001 und Verkauf 2002.

Kommentare (11)

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DigitaleNotenpresse

28.02.2012, 14:48 Uhr

Die Beschreibungen jeglicher Aktienkurswerte nominell, zB S&P 500 in USD, lassen die hemmungslose Entwertung des USD durch die digitale Vermehrung in 2stelliger Billionenhöhe durch die FED ausser Acht. Realistisch ist nur noch die Bewertung in Gold. Hierauf bezogen sieht die Entwicklung der S&P, DJ etc kläglich aus. Empfehlung: www.stockcharts.com aufrufen, $SPX:$GOLD eingeben und chart auf wöchentlich und 3 Jahre einstellen. Viel Vergnügen.

lichtenberg

28.02.2012, 15:33 Uhr

Dasnn stell mal 30 jahre ein.

Einen Chart heraussuchen, dem einem gefällt ist unfair.
z.B. soviel Kohle wie ich mit Cisco gemacht habe in den
80/90 war bei Gold noch nicht zumachen.
Bitte bei Betrachtung Splits beachten.
Die letzten 10 jahre hat Cisco nix gemacht, sie haben sich
zersplittet, also überzogen.
Aber wo war Gold in den 80er Jahren, nirgendswo.
Jetzts hat einen AQuftrieb und schon ist es ALLES.
Wenns wieder versandet, wars halt nix.
Die Goldjungs sollten sich nicht allzu sicher sein.
Auch sie sitzen imselben Boot.
Gold ist nur eine Vergleichswährung und sonst gar nix.
Ohne einen Vergleich ist Gold genausowenig bewertbar wie
Sand.

BlaBlaBla

28.02.2012, 15:35 Uhr

Och Handelsblatt, niemand kauft Euch diese Stories und den Amerikanern ihren Mist mehr ab. Momentan spielen Banken und Zentralbanken mit sich selbst...dank QE3 (Twist), sowie zweier 3-Jahres Tender der EZB. Und morgen, ja morgen erst kommt der große Knüppel aus dem Sack...zu den 500 Milliarden vom Dezember kommen dann nochmals 500, 600, 1000, 1500, 2000 - wer weiß...!?

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