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10.04.2013

12:16 Uhr

Geldanlage

Sicherheit bleibt für deutsche Anleger Trumpf

Nach wie vor hat die Sicherheit der Geldanlage für die Deutschen höchste Priorität. Einer Studie der Gothaer Asset Management zufolge befürchtet knapp die Hälfte der Befragten, dass die Inflation ihr Vermögen auffrisst.

Fast zwei Drittel der Befragten haben der Studie zufolge Angst um ihr Geld. Michael S. Schwarzer

Fast zwei Drittel der Befragten haben der Studie zufolge Angst um ihr Geld.

FrankfurtDie Sicherheit ihrer Geldanlage hat für die Deutschen nach wie vor höchste Priorität. 60,3 Prozent der Befragten hätten in einer repräsentativen Studie der Gothaer Asset Management diesem Aspekt das größte Gewicht eingeräumt, sagte Vorstandssprecher Christof Kessler am Mittwoch bei einer Internet-Präsentation. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich dieser Wert kaum verändert. Eine möglichst hohe Rendite spiele dagegen nur für 11,4 Prozent der Deutschen eine vorrangige Rolle.

Fast zwei Drittel der Befragten haben der Studie zufolge Angst um ihr Geld. Knapp die Hälfte befürchte, dass die Inflation ihr Vermögen auffrisst. Im Vorjahr habe dieser Wert bei 40,1 Prozent gelegen. Dennoch scheuten die Deutschen renditeträchtigere Anlagen, betonte Kessler. 93,4 Prozent der Befragten wollten keine höheren Risiken eingehen. Auch eine Geldanlage außerhalb Europas ist für die Meisten (88,9 Prozent) kein Thema.

Trotz Mini-Zinsen bleibt das Sparbuch mit einem Anteil von 42,4 Prozent der Deutschen liebste Anlageform, hieß es in der Studie weiter. Rund 30 Prozent legten gar kein Geld an. Fonds (8,8 Prozent) und einzelne Aktien (4,8 Prozent) lägen abgeschlagen auf den hinteren Rängen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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observer

10.04.2013, 12:30 Uhr

Der Diebstahl von Guthaben wird EU-Gesetz

Am vergangenen Samstag hat Olli Rehn, der EU-Kommissar zuständig für Wirtschaft und Währung, im finnischen TV gesagt, wer ein grösseres Guthaben bei einer Bank hat wird laut einem neuen EU-Gesetz in Zukunft den Verlust seines Geldes ertragen müssen, sollte die Bank in Schwierigkeiten geraten. Er fügte hinzu, die Enteignung die in Zypern stattfand war wohl eine Ausnahme, aber wer ein Guthaben bei einer Bank hat wird in Zukunft damit haften wenn eine Umstrukturierung oder Liquidierung durchgeführt wird. Rehn sagte im Interview mit YLE, es soll eine Hierarchie der Verluste gegeben, zuerst die Aktionäre, dann die Anleihenbesitzer und zum Schluss die Konteninhaber mit ihrem Geld.

Olli Rehn im finnischen Fernsehen
Rehn sagte, die Europäische Kommission arbeitet gerade eine Direktive über die Sicherheit der Banken aus, welche die Haftung der Investoren und der Kunden einschliesst. Dies würde dann in die Gesetzgebung der Mitgliedsländer einfliessen.

Damit wir das alle richtig verstehen, Olli Rehn sagt damit, der Diebstahl der Bankguthaben in Zypern war wohl eine Ausnahme, aber jetzt wird diese Ausnahme zur Regel gemacht, in dem es in ein EU weites Gesetz festgeschrieben wird!!!

Zypern war demnach der Test, der erste Fall und weitere werden folgen, so sieht es aus. Da sich nach dem Raubzug an den Konten niemand gross aufgeregt hat und es keinen Sturm auf die Banken gab, hat die EU-Kommission erkannt, die Dummschafe können sie ohne Widerstand rasieren, also machen sie ein Gesetz daraus.

Was sagte der ehemalige Eurogruppenchef Jean-Claude Junker 1999 als generelle Vorgehensweise im EU-Politbüro?

"Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt (*) Alles schall und Rauch

Account gelöscht!

10.04.2013, 13:16 Uhr

"befürchtet knapp die Hälfte der Befragten, dass die Inflation ihr Vermögen auffrisst. "

Das passiert längst, aufwachen und es kommt noch knüppeldicker!

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