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01.02.2017

23:30 Uhr

Geldpolitik

Der lange Weg zur Normalität

VonFrank Wiebe

Während die Weltpolitik immer verrückter wird, begibt sich die Geldpolitik zurück auf den Pfad zu gewohnten Verhältnissen. Aber nur sehr langsam, wie die Zurückhaltung der Fed zeigt. Eine Analyse.

Blick auf das Gebäude der Federal Reserve (Fed) in Washington: Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank gab am Mittwoch seine Zinsentscheidung bekannt. dpa

US-Notenbank Fed

Blick auf das Gebäude der Federal Reserve (Fed) in Washington: Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank gab am Mittwoch seine Zinsentscheidung bekannt.

New YorkWann bewegt sich die US-Geldpolitik? Nach der Sitzung der US-Notenbank (Fed) erwarten Ökonomen die nächste Zinserhöhung im Juni, schließen aber den März-Termin nicht aus. Das Statement der Geldpolitiker am Mittwoch zeigte kaum Veränderungen gegenüber früheren Verlautbarungen und gab keinerlei Hinweise, wie es weiter geht.

Auffallend war allein, das von etwas mehr Vertrauen der Verbraucher und Geschäftsleute in die wirtschaftliche Entwicklung die Rede ist. Die Experten der Beratungsfirma IHS betonen daher deutlicher als andere die Chance, dass sich im März etwas tut, ihr Hauptszenario deutet aber auch auf den Juni hin.

US-Geldpolitik: Fed lässt den Leitzins ruhen

US-Geldpolitik

Fed lässt den Leitzins ruhen

Erst einmal abwarten, wohin US-Präsident Trump die Wirtschaft lenkt: Die US-Notenbank lässt sich von Forderungen nach höheren Zinsen nicht beeindrucken. Die Währungshüter sehen jedoch eine positive Konjunkturentwicklung.

Michael Feroli von JP Morgan sieht nur eine kleine Chance für den März. Er nennt die Fed-Adresse an der Ecke zwischen 20th Street und C-Street „den langweiligsten Punkt in Washington“. So sehr hat die Regierungspolitik unter Donald Trump der Fed die Show gestohlen, auf die noch vor wenigen Monaten Ökonomen und Investoren gebannt geschaut haben.

Die Fed hatte im Dezember ihre Zinsen zum zweiten Mal seit der Finanzkrise erhöht und am Mittwoch unverändert gelassen. Sie liegen jetzt in einer Spanne zwischen 0,5 und 0,75 Prozent.

Wie die Fed rechnet Scott Anderson von der Bank of the West mit drei Zinserhöhungen ab Juni, macht aber darauf aufmerksam, dass aus dem Terminmarkt die Erwartung von nur zwei Schritten abzulesen ist. Im vergangenen Jahr lagen die Erwartungen der Märkte permanent niedriger als die vieler Ökonomen und der Geldpolitiker – und die Märkte haben Recht behalten.

Kommentare (1)

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02.02.2017, 09:38 Uhr

Die US Finanzpolitik kommt mit Trump und seinen Team wieder auf den marktwirtschaftlichen Wachstumspfad zurück. Auch die FED profitert somit von den Wirtschaftsprogramm des Trump Teams. Investitionen in die Kohle, Oel und Gasindustrie. Investitionen in die Kerntechnik-Forschung. Investitionen in die Bildung und Infrastruktur. Bürokratie und Verordnungs-Gesetzesabbau bei EPA (US Umweltbehörde) Befreieung von der Clinton, Obama Poltiik einer marktfeindlichen CO2 Verbotsgesetzgebung. Die Debatte über eine menschengemachte CO2 Erwärmung von der poltiischen Agenda gestrichen und in die zweit Reihe der Wissenschaften verlegt.
Trump und sein Team leisten ganze Arbeit...die US Büger, Sparer, FED...werden es Trump und seinen Team danken.
Im Gegensatz zu Merkel, Schulz, Draghi,Tusk EU-Deutschland wird die USA mit Trump auf den marktwirtschaftlichen Wohlstandspfad zurückkeheren.
EU-Deutschland wird unter Merkel weiter den Weg in ein Sozialistisches Grünes Staatsplansystem als DDR 2.0 gehen inkl. illegaler Einwanderung in unser Sozialsystem und inkl. Einwanderung und Einnisten von Islamistischen Terrorgruppen nach EU-Deutschland.

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