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20.06.2012

22:37 Uhr

Geldpolitik

EZB hat über Zinssenkung diskutiert

Der Druck auf die Europäische Zentralbank ist groß, mehr zur Bekämpfung der Schuldenkrise zu tun. Anfang Juni wurde laut EZB-Ratsmitglied Coeure über eine mögliche Zinssenkung diskutiert. Doch die sei kein Allheilmittel.

Die Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. dapd

Die Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Angaben ihres Direktoriumsmitglieds Benoit Coeure auf ihrer vergangenen Sitzung über eine Zinssenkung debattiert und wird dies wohl auch auf ihrer nächsten Sitzung tun. Allerdings müsse bedacht werden, dass eine Zinssenkung der schwächelnden Wirtschaft zwar eine gewisse Unterstützung bringen könne, aber kein Allheilmittel sei, sagte der Franzose der "Financial Times" laut Vorab-Bericht aus der Donnerstag-Ausgabe. "Es (eine Zinssenkung) würde sicher nicht die fundamentalen Probleme lösen."

Vor einigen Tagen hatte bereits EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung der EZB genährt. "Die EZB hat weitere Instrumente zu ihrer Verfügung - auch in Bezug auf die Zinspolitik", hatte er in Wien erklärt. Dabei sprach er überraschend auch davon, dass eine Senkung des Einlagezinssatzes auf null "natürlich vorstellbar" sei. Derzeit können die Banken Geld bei der EZB zum Zinssatz von 0,25 Prozent über Nacht parken. Den Leitzins hatten die Notenbanker um EZB-Chef Mario Draghi zuletzt trotz der Euro-Krise bei 1,0 Prozent belassen. Allerdings hatte Draghi eingeräumt, dass einige Zentralbanker bereits für eine Senkung plädierten.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Rainer_J

20.06.2012, 22:45 Uhr

+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

pedrobergerac

20.06.2012, 23:07 Uhr

“Alle notwendigen Maßnahmen”: G20-Regierungen und Zentralbanker begrüßen ESM und Fiskalpakt
“Volle Resourcen” des Euro-Gebietes: G20 ernennen 29 Systembanken des Weltkapitalismus
Jeder der lesen kann, wird begreifen was da steht: unsere eigene Regierung, also Kanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Wolfgang Schäuble, sowie Bundesbank Präsident Jens Weidmann, haben zusammen mit den entsprechenden Kompagnons aus Frankreich und Italien für uns alle stellvertretend erklärt, daß wir mitsamt unserer Gesellschaft und Republik als “Euro-Gebiet” mit “all unseren Ressourcen” für die genannten Banken um jeden Preis zu blechen und zu arbeiten haben.

warum lassen es die medien zu, dass der bürger über die wahrheit des ESM nicht informiert wird. warum unterstützen die medien dieses antidemokratische widerliche politiker und bankengesindel.
früher gab es mal investigativen journalismus. heute nennt man das verschwörungstheorie.

paolo.pinkel@dynip.name

20.06.2012, 23:53 Uhr

+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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