Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.08.2013

08:49 Uhr

Geldpolitik

Fed-Protokoll lässt Euro-Anleger ratlos zurück

Sofern sich die US-Konjunktur weiter erholt, will die Notenbank eigentlich den Geldhahn zu drehen. Aber die letzte Fed-Sitzung verrät nichts über Zeitpunkt und Umfang des Ausstiegs aus der Politik des billigen Geldes.

Notenbankchef Ben Bernanke: Bislang kauft die Fed zur Ankurbelung der US-Konjunktur monatlich Anleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf. ap

Notenbankchef Ben Bernanke: Bislang kauft die Fed zur Ankurbelung der US-Konjunktur monatlich Anleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf.

FrankfurtDie Protokolle der letzten Fed-Sitzung haben die Anleger am Devisenmarkt ratlos zurückgelassen. Aus den am Mittwoch veröffentlichten Dokumenten geht kein Zeitplan für den Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes hervor. Der Euro notierte am Donnerstag nahezu unverändert bei 1,3342 Dollar. Das Protokoll des Offenmarktausschusses habe keine wesentlichen Erkenntnisse gebracht, urteilte Helaba-Analyst Ralf Umlauf.

Notenbankchef Ben Bernanke hatte Ende Mai angekündigt, den Geldhahn langsam zudrehen zu wollen, sofern sich die US-Konjunktur weiter erholt. Seitdem wird an den Finanzmärkten heftig über Zeitpunkt und Umfang des sogenannten "Tapering" spekuliert. Bislang kauft die Fed zur Ankurbelung der US-Konjunktur monatlich Anleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf.

Im Tagesverlauf dürfte sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf zahlreiche Konjunkturdaten aus der Euro-Zone und den USA richten. Am Vormittag stehen unter anderem die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Währungsgemeinschaft an. Am Nachmittag sollten die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die US-Frühindikatoren veröffentlicht werden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×