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27.01.2005

06:11 Uhr

Geschäftsjahr läuft gut an

Analysten empfehlen Thyssen-Krupp-Bonds

VonAndrea Cünnen

Ein gutes Rating von Standard & Poor’s rückt für den Stahl- und Industriegüterkonzern wieder in greifbare Nähe.

HB FRANKFURT/M. Der Essener Stahl- und Industriegüterkonzern Thyssen-Krupp kann sich berechtigte Hoffnungen machen, schon im Februar wieder eine Bonitätsnote im begehrten Bereich „Investment Grade“ zu bekommen. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) zeigte sich vom Rekordgewinn des Konzerns im vergangenen Jahr beeindruckt.

Zudem läuft auch das neue Geschäftsjahr für die Essener gut an, vor allem dank des Kernbereichs Stahl. Darauf weisen die in der vergangenen Woche veröffentlichten Umsatzzahlen und Auftragseingänge für das erste Quartal 2004/2005 hin. Jan Seifert, Fondsmanager bei Union Investment, geht davon aus, dass der boomende Stahlsektor Thyssen-Krupp zumindest im ersten Halbjahr noch gute Geschäfte bringen wird.

Besonders positiv bewertet S&P außerdem den Plan von Thyssen-Krupp, Wohnimmobilien über 2,1 Mrd. Euro an ein Konsortium unter Führung der US-Investmentbank Morgan Stanley zu verkaufen. Der Erlös soll zum Schuldenabbau verwendet werden. Der Deal hängt nur noch von der Zustimmung des Kartellamts ab und soll im Februar abgeschlossen werden. Dann will auch S&P die Ratingentscheidung bekannt geben. Die Agentur prüft seit gut einem Monat das „BB+“-Rating von Thyssen-Krupp auf eine Heraufstufung. Mit der Note „BB+“ ist Thyssen-Krupp bei S&P eine Stufe vom Investment-Grad (ab „BBB-“ ) entfernt.

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