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01.09.2015

14:02 Uhr

Griechenland-Krise

„Grexit“ für Anleger immer unwahrscheinlicher

Athen hat sich mit seinen Geldgebern auf ein neues Hilfsprogramm geeinigt. Regierungschef Alexis Tsipras hat den Weg für Neuwahlen geebnet. Einer Sentix-Umfrage zufolge erwarten immer weniger Börsianer den „Grexit“.

Nach dem Rücktritt des Regierungschefs wird am 20. September in Griechenland gewählt. AFP

Alexis Tsipras

Nach dem Rücktritt des Regierungschefs wird am 20. September in Griechenland gewählt.

BerlinImmer weniger Börsianer erwarten ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone. Nur noch etwa jeder sechste Anleger rechnet in den nächsten zwölf Monaten mit einem solchen Szenario, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Investmentberatung Sentix unter 981 Investoren von Ende August hervorgeht. Dies sind so wenig wie seit November 2014 nicht mehr. Im Juli hatte noch jeder vierte Experte mit einem sogenannten Grexit gerechnet.

„Zwar ist durch die frisch angekündigten Neuwahlen die politische Unsicherheit in Griechenland gestiegen“, sagte Sentix-Experte Sebastian Wanke. „Doch hat in den letzten Wochen auch das dritte Hilfspaket für das südöstliche Euroland deutliche Gestalt angenommen.“

Griechenland hat sich mit seinen internationalen Geldgebern auf ein neues Hilfsprogramm über ein Volumen von insgesamt bis zu 86 Milliarden Euro geeinigt. Alexis Tsipras hat mit seinem Rücktritt als Regierungschef den Weg für Neuwahlen am 20. September geebnet.

Von

rtr

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