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01.01.2008

11:35 Uhr

Dividende:
Beteiligung der Aktionäre am wirtschaftlichen Unternehmenserfolg des Vorjahres. In diesem Frühjahr werden also die Dividenden für das Geschäftsjahr 200z überwiesen. Auf der Hauptversammlung (HV) schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären nach Feststellung des Jahresabschlusses einen Betrag pro Aktie vor; diese stimmen meist zu.

Gezahlt wird an alle Anleger, die am Tag der HV die Aktie besitzen - auch wenn sie diese erst einen Tag vorher gekauft haben.

Substanz:
Bezahlt das Unternehmen mehr als den Vorjahres-Nettogewinn oder trotz Verlust, spricht man von Ausschüttungen aus der Substanz. In den Tabellen unten sieht man das an einer Ausschüttungsquote von mehr als 100 Prozent.

Dividendenrendite:
Die Dividende pro Aktie geteilt durch deren aktuellen Preis (Kurs). Die Dividendenrendite wird in Prozent angegeben.

Ausschüttungsquote: Anteil des Gewinnes, der an die Anteilseigner ausgeschüttet wird in Prozent.

Zahltag:
Bezahlt wird die Dividende in Deutschland in der Regel am Tag nach der HV.

In manchen Ländern hat sich auch die Semester- oder Quartalsdividende eingebürgert; dann wird sie nach Feststellung des Halbjahres- oder Quartalsgewinnes überwiesen.

Dividendenabschlag:
Am Tag nach der Hauptversammlung (HV) sinkt der Aktienkurs in etwa um den Gegenwert der Dividende.

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