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20.11.2013

10:50 Uhr

Im Kaufhaus der Weltwirtschaft

So retten Sie Ihr Geld

Die private Altersvorsorge macht Rentner wohlhabend. Doch das System wackelt. Wie Politik und Notenbanken die Altersvorsorge zerstören und Sie sich dagegen schützen können. Zu finden im neuen Kaufhaus der Weltwirtschaft.

DüsseldorfAn einem Januartag 2001 ist Walter Riester ganz oben angekommen. Der ehemalige Gewerkschafter hat es nicht nur zum Arbeitsminister gebracht, er wird auch eine Reform der Rente vorstellen, die fortan mit seinem Namen verbunden wird. Statt sich im Alter staatlich versorgen zu lassen, sollen die Deutschen künftig auch privat sparen. Riester sagt: „Jede Rentnerin und jeder Rentner wird jetzt und in Zukunft mehr Rente erhalten als nach altem Recht.“

Darauf haben sich die Deutschen verlassen. Aber dieses Versprechen ist am 7. November endgültig gebrochen worden. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, hat an diesem Tag die Zinsen auf ein Niveau nahe null gesenkt. Er will damit den Euro retten, jetzt. Was das später für die Altersvorsorge von Millionen Sparern heißt, kümmert ihn erst mal nicht.

Das Handelsblatt hat sein neues „Kaufhaus der Weltwirtschaft“ eröffnet, wo Sie viele interessante Dinge rund um das Thema Wirtschaft finden. Wenn Sie das umfangreiche Dossier zum Thema Alterssicherung lesen wollen, besuchen Sie unseren neuen Shop: www.kaufhaus.handelsblatt.com

Kommentare (21)

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Aktionaer

20.11.2013, 11:23 Uhr

Ich kann jedem nur raten, dass er rechtzeitig beginnt sich selbst um sein Geld zu kümmern. Wer sich auf die Bankster, Politiker oder Versicherungen verlässt, der ist verlassen. Wir wurden oft genug gewarnt, dass es auch anders kommen kann:

- „Unsere Renten sind sicher“, Blümchen
- Riester
- Lebensversicherung ist steuerfrei

Ich kann aus eigener Erfahrung heraus nur jedem raten, dass er sich mind. Ab 40 mit Aktien und anderen Anlagemöglichkeiten intensiv befasst. Und je jünger man ist, um so mehr bieten sich Immobilien an. Später sollte man sich auch mit der Charttechnik soweit auskennen, dass man auf Aktientipps soweit verzichten kann. Die Märkte unterliegen eine gewissen Berechenbarkeit, aber die zu erkennen, ist nur nmögliche, wenn man sie intuitiv erkennen kann. Und das geht wohl nur, wenn man Erfahrung mitbringt.

Schiff-Fonds oder anlagen in Tropenhölzer sollte besser nur der wagen, der zuviel Geld hat. Und generell muss man die Finger von den Sachen lassen, die als angeblich sicher gelten, wie z.b. Gold. Wer sich aber im Swing Trading soweit gut auskennt, dem ist es eigentlich egal, wohin die Märkte gehen, denn man sollte nur ungefähr wissen, wo es weitergeht.

Darüber hinaus sollte man auch wissen, in welchen Ländern wir als Investor noch gerne gesehen sind. Deutschland hasst alle, die wirklich Geld haben, aber Asien hat eine alte Tradition, die Achtung vor der Würde des Menschen hat, besonders aber Singapur.

SuperTreider

20.11.2013, 11:33 Uhr

Seitdem ich Commerzbank Aktien habe muss ich auch nicht mehr ins Casino

norbertjung

20.11.2013, 11:48 Uhr

Diese politisch geplante Vermögensvernichtung durch den EZB-Finanzartisten Draghi unter der fortgesetzten Billigung und Beschleunigung durch die CDU/CSU, SPD und Grünen hat unser Volk mehrheitlich (sie BTW-Ergebnis vom 22.09.13)verdient. Daher sollte man sich über diese verkorkste Geldpolitik nicht aufregen. Die Bundesbürger wollen in ihrer Mehrheit verarmen und betrogen werden!wollen

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